Wissenschaftliche Studien zu den Wirkungen von Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl ist ein natürliches Heilmittel, das traditionell bei verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen verwendet wird. Das Öl wird aus dem echten Schwarzkümmel (Nigella Sativa) gewonnen. Die einjährige Pflanze, die bis zu 60 Zentimeter hoch wird, bildet Fruchtkapseln, in denen die schwarzen Samen heranreifen, aus. Schwarzkümmelsamen werden ebenso wie das fette Schwarzkümmelöl in fernöstlichen Ländern wie China und Indien sowohl als Speiseöl genutzt und als Naturheilmittel verwendet. Die therapeutische Wirksamkeit von Schwarzkümmelöl ist derzeit noch Gegenstand umfassender Forschungen. Einige Grundlagen hinsichtlich der Wirkungen sind anhand von Studien bereits wissenschaftlich erforscht und lassen Vermutungen über das therapeutische Potenzial des Schwarzkümmelöls zu. Für eine arzneiliche Anerkennung reichen die aktuellen Forschungsergebnisse jedoch noch nicht aus, sodass Schwarzkümmelöl in Deutschland vom rechtlichen Status bislang zu den Nahrungsergänzungsmitteln gerechnet wird.

Das therapeutische Potenzial des Schwarzkümmelöls

Im Schwarzkümmelöl sind mehr als 100 verschiedene Wirkstoffe enthalten. Hochwertiges Öl ist reich an Vitaminen (B1, B2, B6, C), Biotin, Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und Folsäure. Darüber hinaus sind Mineralstoffe wie Magnesium, Selen und Zink sowie die Aminosäuren Asparagin, Arginin, Glycin, Lysin, Phenylalanin, Serin, Tyrosin und Valin enthalten. Zu etwa 1 Prozent besteht Schwarzkümmelöl aus ätherischen Ölen, darunter circa 50 Prozent Thymochinon, 40 Prozent p-Cymen und rund 10 Prozent alpha-Pinen. Außerdem enthält Nigella Sativa essenzielle ungesättigte Fettsäuren, vor allem Linolsäuren (60 Prozent), Dihomolinolsäure (10 Prozent) und Eicosadiensäure (3 Prozent) sowie Saponine. Das fette Öl ist in der Regel gut verträglich. Da es bei empfindlichen Menschen in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen in Form von Magenreizungen kommen kann, sollte Schwarzkümmelöl nicht auf leerem Magen eingenommen werden. Aktuellen Studien zufolge besitzt Schwarzkümmelöl (Nigella Sativa) eine antibakterielle, entzündungshemmende und antioxidative Wirkung.

Das Öl soll darüber hinaus auch antifungal und antiparasitär wirken. Wissenschaftliche Untersuchungen lieferten Hinweise, dass Nigella Sativa auch blutzuckersenkend, krampflösend, schmerzlindernd und nervenschützend wirkt. Außerdem wurde in klinischen Studien eine blutdrucksenkende, bronchienerweiternde und antiallergische Wirkweise festgestellt. Schwarzkümmelöl wird sowohl innerlich und äußerlich angewendet. Die genaue Dosierung hängt vom jeweiligen Verwendungszweck ab und ist der Packungsbeilage zu entnehmen. Es wird empfohlen, beim Schwarzkümmelöl auf eine gute Qualität zu achten und bei der Einnahme mit der niedrigsten Dosierung zu beginnen und diese langsam zu steigern. Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollte Schwarzkümmelöl nicht verwendet werden, da noch keine entsprechenden Studien dazu vorliegen.

Inzwischen gibt es über 1000 Studien, (Stand 04/2019) die die Wirkung von Schwarzkümmelöl zeigen, und es gibt viel versprechende Forschungsergebnisse über die Verwendung von Schwarzkümmelöl im Umgang mit Autoimmunkrankheiten

Im Folgenden sind nun aktuelle Studien rund um mögliche Wirkungen von Schwarzkümmelöl dargestellt.

1. Schwarzkümmelöl bei Hautproblemen (Studie 1)

Akne, Pickel und unreine Haut gehören zu den häufigsten Hautproblemen. Bedingt durch Hormonumstellungen treten Hautunreinheiten in der Pubertät und in den Wechseljahren häufiger auf. Pickel und Akne können jedoch in jeder Lebensphase entstehen. Bei Akne vulgaris (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29358959) einer entzündlichen Erkrankung der Haut bekämpft Schwarzkümmelöl verstopfte Poren und lindert dadurch Reizungen und Rötungen. Nigella Sativa besitzt eine entzündungshemmende und

antibakterielle Wirkung und schützt die Haut vor weiterer Pickelbildung. Äußerlich angewendet versorgt Schwarzkümmelöl die Haut mit wichtigen Nährstoffen und Mineralien. Das natürliche Öl, das zahlreiche Fettsäuren enthält, spendet Feuchtigkeit und mindert fettige Haut. Bei regelmäßiger Anwendung können dunkle Hautflecken aufgehellt werden. In Studien (1) wurde Schwarzkümmelöl auf die gereizten und entzündeten Stellen der Haut aufgetragen. Die Anwendung erfolgte über mindestens einen Monat. Schwarzkümmelöl wirkt reinigend und absorbierend und hemmt dadurch Entzündungen. Darüber hinaus besitzt Nigella Sativa eine antihistaminische Wirkweise, sodass die Wirkung des körpereigenen Histamins abgeschwächt wird. Durch die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung fördert Schwarzkümmelöl die Abheilung bestehender Eiterherde und wirkt der Neubildung von Pickeln entgegen. Das Öl besitzt antimikrobielle Eigenschaften und kann das Wachstum von Mikroorganismen wie Bakterien hemmen.

Bakterien sind häufig Ursache für unterschiedliche Hautprobleme. Der Schwarzkümmel reinigt die Hautoberfläche und reduziert entzündliche Verletzungen wie Pusteln oder Knoten. Nigella Sativa wird auch bei Hautkrankheiten wie Vitiligo (Scheckhaut) eingesetzt. Bei dieser Störung der Haut werden die Pigmente produzierenden Melanozyten, die der Haut ihre Farbe verleihen, langsam zerstört. Diese Autoimmunkrankheit, die durch weiße, pigmentfreie Flecken auf unterschiedlichen Körperteilen charakterisiert wird, ist auch als Scheckhaut oder Weißfleckenkrankheit bekannt. Obwohl die genauen Ursachen, die zu Schädigungen der Melanozyten führen, noch nicht vollständig erforscht sind, wird vermutet, dass oxidativer Stress einen großen Einfluss auf die Entstehung dieser Krankheit hat. Das in Nigella Sativa enthaltene Thymochinon kann die Zellen vor oxidativem Stress schützen. Thymochinon stimuliert die Aktivität von Acetylcholin. Dieser Neurotransmitter ist verantwortlich für die Melaninprodukten und das Dunkelfärben der Haut. In der Studie wurde die Wirkung von Schwarzkümmelöl auf die Scheckhauterkrankung beobachtet, wobei sich eine deutliche Besserung des Krankheitsbildes zeigte. Entzündliche Hautreaktionen bei Neurodermatitis, die mit Schwarzkümmelöl behandelt wurden, heilten schneller ab. Die aktiven Wirkstoffe des Öls erhöhen die Immunabwehr und führen langfristig zur Verbesserung der Symptome bei allergischen Hauterkrankungen.

2. Schwarzkümmelöl bei Arthritis (Studie 2)

Arthritis-Patienten leiden unter schmerzhaften Entzündungen der Gelenke. Häufig beschränkt sich die Entzündung nicht nur auf die Gelenke, sondern weitet sich auch auf andere Organe aus. Neben quälenden Gelenkschmerzen und Morgensteifigkeit kommt es bei dieser Krankheit auch zu Schwellungen der Gelenke und allgemeinem Krankheitsgefühl mit Müdigkeit, Erschöpfung, Gewichtsabnahme, Fieber und Nachtschweiß. In einer wissenschaftlichen Studie (2) konnte bewiesen werden, dass Schwarzkümmelöl bei rheumatoider Arthritis (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22162258) Gelenkschmerzen, -schwellungen und -steifheit erheblich reduzieren kann. Das Untersuchungsergebnis legt nahe, dass der entzündungshemmende Effekt von Nigella Sativa durch die im Öl enthaltenen Thymoquinone positiv auf das Beschwerdebild wirkt. Bei Studienteilnehmern, die täglich Schwarzkümmelöl verwendeten, gingen nach mehrmonatiger Anwendung der Grad der Morgensteifigkeit und der subjektiv empfundene Schmerz zurück. Wissenschaftler führten die Verbesserungen im Gelenkbereich auf die regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmelöl zurück. Bei Arthritis kann Nigella Sativa demnach unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden. Schwarzkümmelöl soll Gelenkschmerzen, die durch rheumatoide Arthritis bedingt sind, lindern.

3. Schwarzkümmelöl bei Magen- und Magendarmbeschwerden (Studie 3)

Die meisten Menschen leiden hin und wieder unter Blähungen und Verdauungsproblemen. Im Orient wird Schwarzkümmelöl traditionell als wirksames Mittel gegen Sodbrennen, Blähungen, Durchfall sowie entzündliche Störungen des Magen-Darmtrakts (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20616418) eingesetzt. Das Hausmittel schützt Magen und Darm und entfaltet auch bei Geschwüren eine entzündungshemmende Wirkung. Die Einnahme von Schwarzkümmelöl kann gemäß wissenschaftlicher Studien (3) bei Krämpfen und Magenschmerzen helfen. Das fettige Öl lindert Blähungen und fördert eine gesunde Verdauung. In der Vergangenheit wurden Schwarzkümmelpräparate bereits erfolgreich zur Behandlung von Appetitlosigkeit, Durchfall sowie unspezifischer Verdauungsstörungen eingesetzt. Der Wirkstoff Thymoquinon bekämpft im Magen-Darm-Trakt unterschiedliche Hefepilze. Es wird deshalb vermutet, dass Nigella Sativa auch zur Bekämpfung von Pilzinfektionen im Verdauungstrakt eingesetzt werden kann. In Studien wurde eine präventive Wirkung auf entzündliche Prozesse im Magen-Darm-Bereich festgestellt. Wissenschaftler schreiben diese Wirkung dem Inhaltsstoff Thymoquinon zu. Die Substanz ist offensichtlich in der Lage, die Säureausschüttung im Magen zu hemmen und dadurch die Schleimhäute im Verdauungstrakt vor aggressiver Magensäure zu schützen.

4. Schwarzkümmelöl bei Heuschnupfen und Allergien (Studie 4)

Allergien sind überschießende Reaktionen des Immunsystems. Vor allem Heuschnupfen kann für die Betroffenen sehr belastend sein und die Lebensqualität erheblich einschränken. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie (4) konnte belegt werden, dass Schwarzkümmelöl bei Heuschnupfen und anderen Formen von Allergien (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20947211) wie allergischer Rhinitis die Symptome abmildern kann. Die positive Wirkung von Schwarzkümmelöl auf Allergien war bereits den alten Ägyptern bekannt. Die Leibärzte der Pharaonen verwendeten Nigella Sativa zur Behandlung von Allergiesymptomen. Allergische Überreaktionen, die sich bei Heuschnupfen durch Augenbrennen, Fließschnupfen, Juckreiz, Tagesmüdigkeit oder Niesen äußern können, werden durch die Verwendung von Schwarzkümmelöl deutlich gemildert. Verantwortlich für diesen Effekt ist die in diesem Öl enthaltene Gamma-Linolsäure, die eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem besitzt. Die ätherischen Öle des Schwarzkümmelöls beruhigen und befreien die oberen Luftwege bei akuten und chronischen Atemwegsinfektionen und allergischem Schnupfen. Darüber hinaus wirkt sich der desinfizierende, antioxidative und antimykotische Einfluss günstig auf das Beschwerdebild aus. Durch die Studie konnte bestätigt werden, dass die regelmäßige Einnahme eines immunmodulierendes Mittels wie Schwarzkümmelöl langfristig zu einer Besserung der allergischen Symptome führen kann. Histamin ist ein Eiweißstoff, der bei Heuschnupfen vermehrt im Organismus freigesetzt wird und für Symptome wie Nies- und Hustenattacken, verstopfte oder laufende Nase und Schleimhautreizungen verantwortlich ist.

Der Eiweißstoff, der von den weißen Blutkörperchen gebildet wird, ruft ebenfalls allergische Reaktionen wie Nesselsucht und Bronchialasthma hervor. Die Besserung der Allergie-Symptome wird von Wissenschaftlern auf die positiven Auswirkungen der im Schwarzkümmelöl enthaltenen Wirkstoffe auf Histamin zurückgeführt. Nigella Sativa kann deshalb auch gegen allergischen Durchfall eingesetzt werden, da die Beschwerden auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zurückzuführen sind. Schwarzkümmelöl bessert nicht nur die Symptome des allergischen Durchfalls, sondern stärkt gleichzeitig das Immunsystem. Diese Beobachtung machten Wissenschaftler, als sie die Wirkweise des Inhaltsstoffs Thymochinon untersuchten. Schwarzkümmelöl kann deshalb auch von Menschen, die unter einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden, verwendet werden.

5. Schwarzkümmelöl bei Asthma (Studie 5)

Asthma ist ein chronisches Leiden, das durch Phasen mit schwächeren oder stärkeren Beschwerden gekennzeichnet ist. Bei dieser Erkrankung besteht eine dauerhafte Entzündung der Atemwege, die sich kurzzeitig massiv verstärken und einen Asthmaanfall auslösen kann. Die Hauptursache von Asthma sind überempfindliche Atemwege, die auf verschiedene Auslöser mit Entzündungen reagieren. Sobald die Bronchien anschwellen und sich verengen, kann die Luft nicht mehr ungehindert ein- und ausgeatmet werden. Indische Wissenschaftler testeten Schwarzkümmelöl und konnten nachweisen, dass dieses bei Asthma (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17868210) eine erhebliche Besserung der Beschwerden bewirkt. Konventionelle Asthma-Medikamente erzielen eine bessere Wirkung, wenn die medikamentöse Therapie mit Schwarzkümmelölextrakt ergänzt wurde. Asthmabeschwerden können durch die entzündungshemmenden Eigenschaften von Nigella Sativa gelindert werden. Der anti-entzündliche Effekt schützt die Atemwege, sodass Schwarzkümmelöl ebenfalls zur unterstützenden Therapie bei akuter und chronischer Bronchitis eingesetzt werden kann. Bislang durchgeführte Studien (5) kamen zum Ergebnis, dass Asthmapatienten, die Schwarzkümmelöl verwendeten, seltener unter Asthmaanfällen litten und ihre Symptome als weniger belastend empfanden als Studienteilnehmer von Placebogruppen. Unter regelmäßiger Einnahme von Schwarzkümmelölpräparaten besserten sich Schwere und Häufigkeit der Symptome. Zumindest teilweise kann diese Verbesserung auf die bronchienerweiternde und krampflösende Wirkung des Wirkstoffs Thymoquinon zurückgeführt werden.

6. Schwarzkümmelöl bei Rheuma (Studie 6)

Bei Rheuma handelt es sich um rund 200 verschiedene Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen und Verlaufsformen. Die Gemeinsamkeit aller rheumatischen Erkrankungen besteht darin, dass sich die Beschwerden auf das Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates konzentrieren. Es kommt bei dieser Krankheit zu schmerzhaften Symptomen in den Knochen, den Weichteilen (Sehnen, Muskeln, Schleimbeuteln) und den Gelenken. Darüber hinaus wird zwischen entzündlichem Rheuma und nicht-entzündlichem Rheuma unterschieden. Obwohl mehrheitlich ältere Menschen von rheumatischen Erkrankungen betroffen sind, leiden immer mehr Kinder und Jugendliche unter besonderen Formen von entzündlichem Rheuma wie Arthritis und Psoriasis-Arthritis. Anhand einer Studie (6) untersuchten Wissenschaftler deshalb die Wirksamkeit von Schwarzkümmelöl bei Rheuma (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22162258). Die Ergebnisse der Studie fielen sehr positiv aus. Bei der Behandlung mit Schwarzkümmelöl nahmen Schmerz und Bewegungseinschränkungen rapide ab, während gleichzeitig Gelenkschwellungen sowie morgendliche Steifheit zurückgingen. Im Labor wurde eine Senkung der Indikator-Werte um mehr als 40 Prozent beobachtet. Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Nigella Sativa und dessen positive Wirkung bei rheumatischen Erkrankungen wurden bereits in den 1960-er Jahren von Wissenschaftlern des Londoner Kings College erforscht. Im Rahmen der Forschung wurde Schwarzkümmelöl als Entzündungshemmer getestet. Dabei wurde die antioxidative Wirkung des Schwarzkümmels entdeckt. Außerdem fanden die Wissenschaftler Hinweise darauf, dass Nigella Sativa bestimmte Gewebshormone, die Entzündungen hervorrufen, hemmt. Die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Antioxidantien können den Knorpelverschleiß verlangsamen. Weitere Inhaltsstoffe bewirken eine Verbesserung entzündungshemmender Reaktionen innerhalb der Zellen und können dadurch Rheuma-Symptome reduzieren.

7. Schwarzkümmelöl gegen Entzündungen und Wundheilungsstörungen (Studie 7)

Entzündungen sind körperliche Abwehrreaktionen. Meist sind Bakterien, Viren, Pilze, Fremdkörper oder Fremdstoffe als Auslöser dafür verantwortlich, wenn es zu entzündlichen Prozessen im Organismus kommt. Neben Verletzungen führen auch chemische, mechanische und physikalische Einwirkungen zu einer Entzündung. Bei Entzündungsprozessen wird zwischen äußerlichen und inneren Entzündungen unterschieden. Zu den äußerlichen Entzündungen zählt der Sonnenbrand, während Krankheiten wie Lungenentzündung, Magen- und Darmentzündungen zu den Entzündungen innerer Organe zählen. Bei manchen Wunden dauert der Heilungsprozess außergewöhnlich lange. Manchmal heilt eine Wunde auch gar nicht ab. Eine atypische oder verzögerte Wundheilung wird als Wundheilungsstörung bezeichnet. Für Störungen bei der Wundheilung kommen zahlreiche unterschiedliche Faktoren infrage. Zu den häufigsten Ursachen für Wundheilungsstörungen gehören Wundinfektionen mit Viren, Bakterien, Parasiten, Pilzen und anderen Krankheitserregern. Gemäß einer Studie (7) wurde festgestellt, dass Schwarzkümmelöl eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung besitzt und deshalb bei Entzündungen und Wundheilungsstörungen (https://www.researchgate.net/publication/228680268_Efects_of_Nigella_sativa_and_silver_sulfadiazine_on_burn_wound_healing_in_rats) eingesetzt werden kann. Als kaltgepresstes Schwarzkümmelöl im Labor untersucht wurde, entdeckten Wissenschaftler den hohen Gehalt an Thymoquinon.

Dieser Wirkstoff kann die Bildung von Eikosanoiden unterbinden und dadurch einer Zellschädigung durch Freie Radikale vorbeugen. Eikosanoide sind als Neurotransmitter wesentlich an der Entstehung entzündlicher Prozesse beteiligt. Die effektive Wirkung des Schwarzkümmelöls auf entzündliche Prozesse besteht in der optimalen Kombination der Inhaltsstoffe. Neben dem Thymoquinon besitzen auch die ungesättigten Fettsäuren eine anti-entzündliche Wirkung. Das in Nigella Sativa enthaltene Thymochinon zählt zu den Antioxidantien, das oxidativen Schäden vorbeugt und Zellschädigungen der Zellmembran im Gewebe verhindert. Durch die regelmäßige Anwendung von Schwarzkümmelöl kann die Wundheilung beschleunigt werden. Zwar konnte der genaue Mechanismus bisher nicht entschlüsselt werden, Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass die Wirksamkeit des Schwarzkümmelöls auf die Heilung von Wunden auf dessen immunmodulierende und antiinflammatorische Wirkung zurückzuführen ist. Der wundheilende Effekt wird bei äußerlichen Wunden durch das Auftragen von Schwarzkümmelöl auf die entzündete Hautregion erreicht. Eine regelmäßige Anwendung wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess aus. Schwarzkümmelöl reduziert die Anzahl der weißen Blutkörperchen, verhindert die Vermehrung von Bakterien sowie weitere Gewebeschädigungen und unterstützt das Überwachsen der Wunde mit gesunden Epithelzellen. Da das reichhaltige Öl der Haut zusätzlich Feuchtigkeit spendet, wird gleichzeitig der Kollagenaufbau gefördert. Deshalb kann Schwarzkümmelöl auch bei Brandwunden verwendet werden, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

8. Schwarzkümmelöl bei Diabetes (Studie 8)

Diabetes gehört zu den Volkskrankheiten. Die Erkrankung entsteht schleichend. Bevor die ersten Symptome auftreten, ist die Krankheit in der Regel bereits weit fortgeschritten. Ein Diabetes kann als Typ-2-Diabetes, der häufigsten Form von Diabetes oder als Typ-1-Diabetes auftreten. Die Körperzellen reagieren beim Typ-2-Diabetes unempfindlich auf das Proteohormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Der Typ-1-Diabetes ist hingegen eine Autoimmunkrankheit, bei der das eigene Immunsystem die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse angreifen. Bei beiden Formen von Diabetes mellitus liegt eine Störung des Stoffwechsels vor. Die Folge von Diabetes ist ein

erhöhter Blutzuckerspiegel. Mit der Wirkung von Nigella Sativa auf Diabetes (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21675032) beschäftigten sich bereits einige wissenschaftliche Studien (9). Die Kontrolle des Blutzuckerspiegels ist bei der Diabetes-Therapie besonders wichtig, da der Organismus des Erkrankten diese Aufgabe nicht mehr selbständig übernehmen kann. Durch Schwarzkümmelextrakte, die unterstützend zur schulmedizinischen Diabetes-Behandlung verwendet wurden, konnten bei Studienteilnehmern erhebliche Verbesserungen der Blutzuckerwerte erzielt werden. Nach dreimonatiger täglicher Einnahme von Schwarzkümmelöl verbesserte sich die Insulin-Resistenz der Teilnehmer deutlich. Das Öl des Schwarzkümmels kann demnach helfen, Diabetes besser zu kontrollieren. Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass Nigella Sativa den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel verbessern kann. Dieser Effekt wird dadurch erzielt, dass die in Schwarzkümmel enthaltenen Wirkstoffe die Absorption von Glukose und die Ausschüttung von Insulin beeinflussen.

10. Schwarzkümmelöl bei Bluthochdruck (Studie 10)

Bluthochdruck wird medizinisch als Hypertonie bezeichnet. Die Erkrankung, die als Hauptursache für Herz- und Kreislaufstörungen gilt, geht mit hohen Blutdruckwerten einher. Bei der Behandlung von Bluthochdruck kommt es auf die Senkung des Blutdrucks an. Als natürliches Heilmittel bei Bluthochdruck (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18705755) wurde Schwarzkümmelöl in verschiedenen Studien (10) getestet. Die Wirkungen von Nigella Sativa auf diese Stoffwechselstörung wurden bereits im Jahr 2008 untersucht. Schon nach zwei Monaten täglicher Einnahme eines Schwarzkümmelöl-Präparats zeigten sich deutliche Verbesserungen der Blutdruckwerte. Bei den Test-Patienten gingen gleichzeitig die LDL-Cholesterinwerte zurück. Deshalb wird davon ausgegangen, dass Schwarzkümmelöl-Extrakt auch zur vorbeugenden Therapie alters- oder ernährungsbedingter Stoffwechselstörungen geeignet ist. Inzwischen ist Schwarzkümmelöl für seine blutdrucksenkende Wirkung bekannt. Darüber hinaus besitzt Nigella Sativa eine vasorelaxierende Wirkung und ist dadurch in der Lage, die Spannung, die auf die Blutgefäßwände einwirkt, zu senken. Zur Vorbeugung vor Herz- und Kreislaufkrankheiten kann bereits eine geringe Dosis Schwarzkümmelöl täglich den Blutdruck stabilisieren und das Herz schützen. Darüber hinaus besitzt das Öl des Schwarzkümmels eine ausgleichende Wirkung auf die Lipidspiegel im Blut. Durch die regelmäßige Verwendung des Öls kann das Risiko von Lipidansammlungen in den Blutgefäßen reduziert werden. Auswertungen verschiedener klinischer Studien ergaben, dass Schwarzkümmel zur Senkung des Gesamtcholesterins, LDL-Cholesterins und der Triglyceride beiträgt.

11. Schwarzkümmelöl bei Epilepsie (Studie 11)

Die Epilepsie gehört zu den neurologischen Erkrankungen. Diese Krankheit wird durch ein äußerst vielfältiges Erscheinungsbild geprägt. Bei dieser chronischen Störung treten wiederholt epileptische Anfälle auf. Beim sogenannten kindlichen Anfallsleiden gilt Schwarzkümmelöl als wirksames Heilmittel. Dies wurde anhand einer Studie (11), in der die Wirksamkeit von Schwarzkümmelöl bei Epilepsie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21112742) untersucht wurde, bestätigt. Mit herkömmlichen Mitteln sind kindliche Epilepsie-Anfälle nur schwer zu behandeln. Während der Dauer der wissenschaftlichen Studie wurden Kinder, die unter Epilepsie leiden, ergänzend mit Schwarzkümmelöl behandelt. Schon nach kurzer Behandlung verringerte sich bei den meisten Kindern die Anfallshäufigkeit. Nigella Sativa kann bei Epilepsie vorbeugend eingesetzt werden, um Anfälle zu reduzieren. Allerdings müssen Präparate mit Schwarzkümmelöl täglich und über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um diesen Effekt zu erzielen.

12. Schwarzkümmelöl gegen Stoffwechselstörungen (Studie 12)

Bei Stoffwechselerkrankungen und Stoffwechselstörungen ist die Umwandlung von Nahrungsmitteln in lebenswichtige Bausteine gestört. Krankhaft erhöhte Blutfettwerte und Blutzuckerwerte führen zu Nerven- und Nierenschäden, Erblindung, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Klinische Studien (12), die Schwarzkümmelöl gegen Stoffwechselstörungen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7700988) testeten, berichteten von positiven Ergebnissen. Demnach wirken die Inhaltsstoffe von Nigella Sativa schützend auf Magen, Darm, Nieren, Leber und Nerven. Außerdem besitzt Schwarzkümmelöl eine harmonisierende Wirkung auf bestimmte Stoffwechselvorgänge. Die Nigellamine, Wirkstoffe des Schwarzkümmels, können den Fettgehalt von Triglyceriden im Blut verringern. Ein in Nigella Sativa enthaltenes Nigellamin zeigte in der Studie einen vergleichbaren Effekt mit dem Lipidsenker Clofibrat, der als Inhaltsstoff chemischer Medikamente verwendet wird. Bei der Hyperhomocysteinämie, einer speziellen Stoffwechselstörung, kommt es zu einem erhöhten Homocysteinspiegel im Blut. Dadurch ist das Risiko für Krankheiten der Herzkranzgefäße sowie Erkrankungen von Gehirn- und peripheren Blutgefäßen erhöht. Im Tierversuch wurde bei Ratten, die von dieser Stoffwechselstörung betroffen waren, erhöhte Fett- und Cholesterinkonzentrationen beobachtet. Durch eine Behandlung mit Schwarzkümmelöl konnten diese krankhaften Reaktionen fast vollständig verhindert werden. Die Wirkung ging dabei vom Thymochinon, dem wichtigsten Inhaltsstoff des Schwarzkümmels, aus. Schwarzkümmelöl kann vorbeugend eingesetzt werden, um Stoffwechselstörungen und Leberschäden zu verhindern. In Indien und anderen fernöstlichen Ländern wird das Öl bereits seit Jahrhunderten traditionell zur Behandlung von erhöhten Blutzuckerwerten und Fettstoffwechselstörungen eingesetzt. In Studien konnte bestätigt werden, dass die tägliche Gabe von Schwarzkümmelöl für einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen zu niedrigeren Cholesterin-, Glucose- und Triglyceridwerten im Blut führt.

Schwarzkümmelöl gegen Mastodynie (Studie 12)

Unter Mastodynie leiden circa 70 Prozent aller Frauen. Das zyklisch wiederkehrende Brustspannen, das in den Tagen vor der Menstruation auftritt, kann äußerst schmerzhaft sein. Die Ursachen von Schmerzen, Spannungsgefühlen und Berührungsempfindlichkeit der weiblichen Brust sind hormonelle Veränderungen in der letzten Zyklusphase, die zu vermehrten Flüssigkeitseinlagerungen führen. In schweren Fällen kann die Mastodynie aufgrund ihrer schmerzhaften Symptome betroffene Frauen jeden Monat für 1 bis 2 Wochen in ihrer Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Bislang erhielten Frauen vor allem chemische Arzneimittel zur Bekämpfung von Mastodynie-Beschwerden. Die Wirksamkeit von Schwarzkümmelöl bei Mastodynie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26584456), die anhand einer klinischen Studie (12) getestet wurde, ermöglicht nun eine unterstützende Behandlung, um quälende Brustschmerzen zukünftig zu reduzieren. Spannungsgefühle in der Brust werden durch die wechselnden Hormonspiegel während des Menstruationszyklus beeinflusst. Verhärtungen und Schmerzen nehmen unter kontinuierlicher Einnahme von Schwarzkümmelöl ab. Das Öl erwies sich in der Studie als gleichwertig mit einem anderen Naturpräparat, dem Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus L.). Damit ist Schwarzkümmel eine pflanzliche Alternative zu den chemischen Medikamenten, die bisher bei Mastodynie-Beschwerden eingesetzt werden.

Das Samenöl des Schwarzkümmels wird in Iran, Indien und anderen Ländern des Nahen und Fernen Ostens traditionell zur unterstützenden Behandlung bei gynäkologischen Beschwerden wie Amenorrhö, Dysmen­orrhö und Mastodynie verwendet. Der wichtigste Inhaltsstoff des Schwarzkümmelöls, das Thymochinon, bewirkt durch seinen analgetischen Effekt eine signifikante Schmerzlinderung. Thymochinon wirkt durch die Aktivierung der μ- und κ-Opioid-Rezeptoren, sodass eine Reduzierung der Spannungsgefühle und Schmerzen in der Brust erreicht wird. Schwarzkümmelöl wird bei Mastodynie zweimal täglich auf die schmerzenden Stellen im Brustbereich aufgetragen. In der Studie wurde bereits nach zwei Menstruationszyklen ein deutlicher Rückgang von Schmerzen und Spannungszuständen in den Brüsten beobachtet. Subjektiv empfundene Mastodynieschmerzen verringern sich durch die Einnahme von Schwarzkümmelöl erheblich. Eine Schmerzreduktion bedeutet für die betroffenen Frauen eine Steigerung der Lebensqualität. Die Mastodyniesymptome bilden sich durch regelmäßige Verwendung von Nigella-Sativa-Präparaten zurück. Mit unerwünschten Wirkungen oder Nebenwirkungen muss nicht gerechnet werden. In der Schwangerschaft sollten Schwarzkümmelpräparate jedoch nicht verwendet werden, da bislang noch keine entsprechenden Studien dazu vorliegen.

13. Schwarzkümmelöl bei Candida albicans (Studie 13)

Candida albicans ist eine Pilzkrankheit, die an den Schleimhäuten von Mund und Rachen sowie im Verdauungstrakt und im Genitalbereich auftreten kann. Candida sind Hefepilze, die unbemerkt mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei einer gesunden Darmflora werden diese Hefepilze problemlos aus dem Körper ausgeschieden. Zu den Symptomen, die auf einen Befall von Candida albicans hindeuten, zählen Völlegefühl, ein aufgeblähter Bauch, chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Depressionen. Ein erhöhtes Candida-Wachstum kann sich ebenfalls durch Fußpilz, Nagelpilz, Ekzeme am Kopf und im Gesicht bemerkbar machen. Weitere Ursachen für den Befall mit Candida albicans ist die häufige Verwendung von Antibiotika im Rahmen einer Antibiotikatherapie. Bei übermäßigem Verzehr von Fleischprodukten kommt es bedingt durch die Zugabe von Antibiotika in der Massentierhaltung ebenfalls zu einer Infektion mit dem Candida-Pilz. Ein Überschuss an Kupfer, der vom Organismus nicht verwertet werden kann, begünstigt Pilzkrankheiten. Zinkmangel erhöht gleichfalls das Risiko für einen Pilzbefall. An erhöhtem Candida-Wachstum leiden auch Menschen mit mangelhafter Fettverdauung, die auf einen Mangel an wichtigen Verdauungsenzymen zurückzuführen ist. Zwischen Immunschwäche und häufigem Auftreten von Candida albicans besteht eine Verbindung. Schwarzkümmelöl wirkt pilzabtötend, antibakteriell und antioxidativ. In einer Studie (13) wurde dem Öl des Schwarzkümmels eine hohe Wirksamkeit bei der Behandlung von Candida albicans (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4800650/) bescheinigt. Demnach ist Schwarzkümmel ein effektives Hausmittel, das bei regelmäßiger Anwendung zuverlässig gegen unterschiedliche Pilzinfektionen wirkt. Nigella Sativa hilft darüber hinaus speziell gegen den Pilz Candida albicans. Die stärkste anti-fungale Wirkung gegen den Hefepilz haben die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Methanol-Extrakte. Durch die regelmäßige Verwendung eines Schwarzkümmelpräparats kann der Pilz in einer Entwicklung gehemmt werden.


Hinweis:

Trotz der umfangreichen Studienlage zu Schwarzkümmelöl gelten die in den Studien erforschten Wirkungen offiziell als nicht bewiesen. Daher ist es nicht zulässig, gesundheitsbezogene Aussagen für Schwarzkümmelöl zu nutzen.


Quellen (Literaturverzeichnis):

(1) Trop Med. 2017;2017:7092514. doi: 10.1155/2017/7092514. Epub 2017 Nov 22., A Review on the Cosmeceutical and External Applications of Nigella sativa.

(2) Phytother Res. 2012 Aug;26(8):1246-8. doi: 10.1002/ptr.3679. Epub 2011 Dec 12., Effectiveness of Nigella sativa oil in the management of rheumatoid arthritis patients: a placebo controlled study

(3) Saudi J Gastroenterol. 2010 Jul-Sep;16(3):207-14. doi: 10.4103/1319-3767.65201. Comparative study of Nigella Sativa and triple therapy in eradication of Helicobacter Pylori in patients with non-ulcer dyspepsia.

(4) Am J Otolaryngol. 2011 Sep-Oct;32(5):402-7. doi: 10.1016/j.amjoto.2010.07.019. Epub 2010 Oct 13. Herbal treatment of allergic rhinitis: the use of Nigella sativa.

(5) Fundam Clin Pharmacol. 2007 Oct;21(5):559-66. The possible prophylactic effect of Nigella sativa seed extract in asthmatic patients.

(6) Phytother Res. 2012 Aug;26(8):1246-8. doi: 10.1002/ptr.3679. Epub 2011 Dec 12. Effectiveness of Nigella sativa oil in the management of rheumatoid arthritis patients: a placebo controlled study.

(7) Efects of Nigella sativa and silver sulfadiazine on burn wound healing in rats, Article (PDF Available) in Veterinární medicína 55(12):619-624 ·

(8) Indian J Physiol Pharmacol. 2010 Oct-Dec;54(4):344-54. Effect of Nigella sativa seeds on the glycemic control of patients with type 2 diabetes mellitus.

(9) Fundam Clin Pharmacol. 2008 Aug;22(4):447-52. doi: 10.1111/j.1472-8206.2008.00607.x. Antihypertensive effect of Nigella sativa seed extract in patients with mild hypertension.

(10) Epilepsy Res. 2011 Jan;93(1):39-43. doi: 10.1016/j.eplepsyres.2010.10.010. Epub 2010 Nov 26. The effect of thymoquinone on intractable pediatric seizures (pilot study).

(11) Fixed oil of Nigella sativa and derived thymoquinone inhibit eicosanoid generation in leukocytes and membrane lipid peroxidation.

(12) Planta Med. 2016 Mar; 82(4):285-8. doi: 10.1055/s-0035-1558208. Epub 2015 Nov 19. Effectiveness of Topical Nigella sativa Seed Oil in the Treatment of Cyclic Mastalgia: A Randomized, Triple-Blind, Active, and Placebo-Controlled Clinical Trial.

(13) J Clin Diagn Res. 2016 Feb; 10(2): ZC42–ZC45. Published online 2016 Feb 1. doi: 10.7860 / JCDR / 2016 / 12558.7228, PMCID: PMC4800650, PMID: 27042584, Commercial and Plant Extract Denture


Video zu den erforschten Wirkungen von Schwarzkümmelöl: