Nährstoffbomben für jeden Tag: Smoothies komfortabel zubereiten und abwechslungsreich genießen 

Smoothies sind lecker, gesund und einfach zubereitet. Die fruchtigen Shakes regen den Stoffwechseln an und besitzen nur wenig Kalorien. Das heißt: sie unterstützen eine ausgewogene Ernährung und helfen beim Abnehmen. Verarbeitet wird die komplette Frucht, mit Ausnahme der Schale und der Kerne. Daher sind Smoothies deutlich reichhaltiger, als normale Fruchtsäfte. Ob Mango, Avocado, Banane oder gar Spinat – mit verschiedenen Rezepten lässt sich genug Abwechslung in Deinen Alltag bringen.

Zutaten variieren und auf eigene Vorlieben abstimmen

Die Wertigkeit eines Smoothies wird durch seine Zutaten bestimmt. Am besten dafür sind natürlich frische und hochwertige Zutaten geeignet, beispielsweise aus biologischem Anbau. Außerdem sollten die Rezepte immer wieder variiert werden, um die Einseitigkeit bei dem Shakes zu vermeiden. Während im Sommer vielleicht sogar die Zutaten im eigenen Garten wachsen, verhält es sich im Winter mit der Frische etwas schwierig. Trotzdem gibt es genug Südfrüchte und Trockenfrüchte für einen gelungenen Smoothie. Neben der Jahreszeit spielt natürlich auch der Zeitaufwand eine wichtige Rolle. Klassische Bananen-Erdbeer-Kombinationen gehen im Sommer recht schnell. Im Winter wiederum darf es gern der Ananas-Mango-Smoothie sein. Folgende Zutaten stehen je nach Geschmack zur Verfügung:

ZutatenBeispiele
ObstApfel, Birne, Traube, Banane, Ananas, Kiwi, Mango, Zitrone, Orange, Melone, Maracuja, Avocado, Grapefruit, Limette, Mandarine, Papaya
PflanzengrünSalatblätter, Weizen, Roggen, Hafer, Spinat, Minze, Zitronenmelisse, Petersilie, Dill, Kresse, Kohl
Gemüse, SprossenGurke, Sellerie, Möhren, Ingwer, Mangold, Rote Bete, Radieschen, Rettich
Nüsse, Samen, KeimeMandeln, Kokos, Sesam, Chia, Leinsamen, Weizenkeime, Walnuss, Cashewkerne, Nussöl
TrockenfrüchteFeigen, Rosinen, Datteln, Aprikosen, Sultaninen, Cranberries

Hinweise zur Zubereitung – auf das richtige Zubehör achten

Anfänger bereiten ihre ersten Kreationen am besten mit einem einfachen Stabmixer zu. Hier gibt es natürlich verschiedene Modelle, die sich in Handhabung, Zubehör und Leistungsstufen unterscheiden. Brauchst Du ohnehin einen neuen Stabmixer, sollte er sich bequem halten lassen und eine recht hohe Leistung mitbringen. Werden die Rezepte aber ausgefallener, kommen Nüsse hinzu oder andere nicht leicht zu zerkleinernde Zutaten, empfiehlt sich ein großer Standmixer. Die scharfen Messer zerkleinern selbst Eiswürfel ohne Probleme und verarbeiten faserreiche Gemüsesorten. So kannst Du dir sicher sein, dass keine Stücken oder Fasern im Getränk zurückbleiben. Es entsteht eine angenehm cremige Masse, bei der die Fruchtstückchen vorher auch nicht zu groß geschnitten werden müssen. Weitere Tipps für die Zubereitung sind:

  • Kein Honig oder Zucker zum Süßen verwenden. Eher eignen sich Vanille, Zimt, Banane oder Stevia. Für eine würzige Note sind Chili, Salz, Ingwer oder Agavendicksaft geeignet.
  • Nüsse oder Trockenfrüchte lassen sich besser pürieren, wenn sie vorab in etwas Wasser eingeweicht werden. So brauchst Du nicht zwingend einen Standmixer.
  • Bei Zitrusfrüchten aus biologischem Anbau kann gerne etwas Abrieb von der Schale mit verwendet werden. So ergibt sich ein noch intensiver Geschmack.
  • Chiasamen oder Leinsamen müssen vor der Verarbeitung ebenso in Wasser quellen. Nur so werden sie etwas weicher und entfalten ihre verdauungsfördernde Wirkung.

Grüne Smoothies – sind besonders nährstoffreich

Auf den ersten Blick mögen sie etwas kurios aussehen. Doch grüne Smoothies gelten als sehr gesund und sind reich an Nährstoffen. Eine kleine Regel besagt: je grüner, desto gesünder sind die Getränke. Anfänger sollten hier nicht zu viel experimentieren, denn die ersten Kreationen schmecken meist recht gewöhnungsbedürftig. Zu Beginn empfehlen sich eher geschmacksneutrale Salatsorten, wie beispielsweise Kopfsalat, Feldsalat oder Babyspinat. Passende Mischungen sind hier beispielsweise:

Mit der Zeit gewöhnt sich der Gaumen an den Geschmack und es dürfen ruhig intensivere Rezepte probiert werden, beispielsweise mit Grünkohl, Mangold oder Rucola. Datteln neutralisieren hier die relativ herbe Note. Neben ihrer kalorienarmen Zusammensetzung wirken die grünen Smoothies ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Zudem aktivieren sie die eigene Verdauung und sind reicht an Ballaststoffen. Deshalb gelten viele Smoothies nicht mehr als Getränk, obwohl sie eine eher flüssige Konsistenz besitzen. Sie zählen vielmehr zu den kleinen Mahlzeiten, wenn man die vielen Nährwerte vergleicht.

Ein neuer Trend sind deshalb Smoothies zum Löffeln. Sie werden in einer Schale angerichtet und mit Nüssen, Haferflocken oder Chia-Samen verfeinert. Gerade zum Frühstück oder als kleine Mahlzeit am Nachmittag sind sie ein guter Energielieferant. Wichtig ist, die Vielfalt zu bewahren und immer wieder verschiedene Rezepte auszuprobieren. So bleibt die Abwechslung im Alltag erhalten.