Saponine – Eigenschaften und Wirkung

Kein Mensch kann sich in ausreichendem Umfang mit sämtlichen ihn irgendwann betreffenden Themen auskennen. Trotz aller medialen Möglichkeiten der Recherche und Information vergessen wir zudem vieles, was eigentlich wichtig wäre. Doch wenn eine spezielle Fragestellung auftritt, oder eine bestimmte Lebenssituation die Beschäftigung mit bestimmten Dingen erfordert, erwerben wir das notwendige Wissen darüber. So ist es auch, wenn es um die Wirkung der Saponine geht.

Was sind eigentlich Saponine?

Im Begriff „Saponin“ klingt bereits eine typische Eigenschaft dieser Pflanzenstoffe an. Sie haben etwas mit Seife zu tun. Tatsächlich wurde der Begriff „Saponin“ abgeleitet vom Lateinischen „sapo“ für Seife. Es handelt sich dabei um pflanzliche Glycoside, die auch in Steroiden, sogenannten Steroidalkaloiden bzw. stickstoffhaltigen Steroiden oder Triterpenen enthalten sind. Viele Fachleute haben daher auch Begriffe wie Steroidsaponine, Steroid-Alkaloid-Saponine und Triterpen-Saponine eingeführt.

Die Bezeichnung als „Steroid-Alkaloid-Saponin“ ist allerdings umstritten, denn es handelt sich dabei nicht wirklich um Saponine. Vielmehr wäre eine Bezeichnung wie „steroidale Glykoalkaloide“ zutreffender. Interessant sind an diesen pflanzlichen Substanzen ihre große biologische Vielfalt, ihre unterschiedlichen Eigenschaften und die Zahl der auftretenden Kohlenhydratstrukturen.

Welche Eigenschaften haben Saponine?

Die Bezeichnung „Saponine“ hat sich entwickelt, weil beim Verschütteln von Wasser und einem Saponin häufig seifenähnlicher Schaum entsteht. Ein Teil der Saponin-Moleküle ist fettlöslich, ein anderer wasserlöslich – und damit ist eine weitere Eigenschaft von Seifen vorhanden. Zu den allgemeinen Wirkungen und Eigenschaften vieler Saponin-Vertreter gehört eine unterstützende Eigenschaft bei Reinigungsvorgängen. Solche Substanzen nennen die Fachleute Detergenzien.

Tatsächlich sind viele Saponin-Vertreter in der Lage, stabile Schäume zu bilden. Sie können außerdem hämolytische bzw. blutverdünnende Aktivitäten entfalten und die Durchlässigkeit von innerkörperlichen oder pflanzlichen Membranen beeinflussen. Manche der Saponin-Vertreter können Cholesterin an sich binden und damit unschädlich machen. Viele Saponin-Vertreter haben einen bitteren Geschmack, einige – wie das Glycyrrhizin oder die Mogroside – sind süßlich oder stark süßend. Das Saponin Glycyrrhizin wird daher als süßlicher Geschmacksgeber der Lakritze beigemischt. Bekanntlich kann der häufige Genuss von Lakritze den Blutdruck ansteigen lassen. Das ist dem darin enthaltenen Saponin Glycyrrhizin und dem Salzgehalt einiger Lakritz-Sorten zu verdanken.

Wo kommen diese pflanzlichen Glycoside vor?

Saponine sind in mehr als 90 verschiedenen Pflanzenfamilien enthalten. Bei einer Studie, an der 1730 in Zentralasien vorkommende Pflanzen analysiert wurden, konnten die Forscher bei 76 Prozent der Vertreter Saponine feststellen. Diese liegen meistens in höheren Pflanzenfamilien vor. Sie finden sich als Zutat in den besonders nährstoffhaltigen Pflanzenteilen – zum Beispiel in den Wurzeln und Knollen, den Blättern und Blüten, aber auch den Samen. Dort schützen sie die Pflanze gegen Pilzbefall.

Auch stärkehaltige Gemüsepflanzen wie Linsen und Erbsen, Sojabohnen oder Kichererbsen, Erdnüssen, Mungo- oder Saubohnen, sowie

  • Spinat
  • Kartoffeln
  • Auberginen
  • Rote Bete
  • Tomaten
  • Spargel
  • Fenchel
  • Knoblauch und Zwiebeln
  • grüner Paprika
  • Zuckerrüben
  • sowie Yamswurzeln und Kassava

enthalten Saponin-Vertreter.

Außerdem finden die seifenartig schäumenden Pflanzen-Glykoside sich in Ginseng oder Tee. Zu einem der bekanntesten Glykoside gehört das Echte Seifenkraut. Bei diesem Kraut stammt das Glykosid aus dem Rhizom. Es wurde von den Menschen im Mittelalter und bis zum 18. und 19. Jahrhundert als biologisches Waschmittel eingesetzt. Auch heute erfreut sich das Saponin im Echten Seifenkraut steigender Beliebtheit. Es wird in einigen Ländern vermehrt angebaut, um für die schonende Reinigung kostbarer Teppiche eingesetzt zu werden.

Das Echte Seifenkraut – auch als Waschlaugenkraut bekannt – gehört nicht zufällig der Pflanzengattung „Saponaria“ an. Auch die Panamarinde, neben der Gallseife häufig als natürlicher Fleckenentferner genutzt, entstammt einer Saponin-haltigen Pflanze: dem südamerikanischen Seifenrindenbaum (Quillaja saponaria). Selbst in Kastanien sind diese pflanzlichen Seifenstoffe reichlich enthalten. Die Eigenschaft als ökologischer Waschhelfer verhalf auch dem Saponin-Gehalt der indischen Waschnuss zu neuen Ehren. Die reinigende Wirkung der Waschnuss auf verschmutzte Wäsche geht auf eine hohe Saponin-Konzentration zurück.

Zahlreiche höhere Pflanzen, aber auch einige niedrige Meerestiere sind mit einem mehr oder minder hohen Saponin-Gehalt gesegnet – darunter das Alpenveilchen, das Lungenkraut, die Luzerne, den Gänseblümchen, der Efeu, die Kornrade, die Hundsnelke, die Vogelmiere, die Quinoa oder die Primel. Im Tierreich finden sich die seifenähnlichen sekundären Pflanzenstoffe nur in maritimen Kleinstlebewesen und Seegurken.

Welche Wirkungen haben Saponine?

In der Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie nehmen die Steroidalkaloide als Bestandteil von bestimmten Heilpflanzen eine wichtige Rolle ein. Dabei gilt, dass die sehr unterschiedlich ausfallenden Saponin-Strukturen für unterschiedliche Einsätze nützlich sind. Sie können zum Beispiel als allgemein stärkende, aber auch als anti-fungizide, entzündungshemmende, schleimlösende, harntreibende oder Hormon-stimulierende Präparate dienen.

Eine besondere Saponin-Eigenschaft mit medizinischem Nutzen ist ihre Eigenschaft, Cholesterin an sich zu binden. Der Saponin-Anteil eines pflanzlichen Heilmittels kann dafür sorgen, dass eine verbesserte Aufnahme bestimmter Inhaltsstoffe im Darmtrakt erreicht wird. Möglicherweise haben solche Glykoside sogar einen präventiven Effekt, der die Entwicklung von Darmkrebs verhüten könnte. Heutigen Erkenntnissen zufolge können diese Substanzen hemmend auf die Zellteilung im Darmtrakt einwirken.

Eine ganz andere Seite zeigen die Saponine aber, wenn sie in den Blutkreislauf gelangen. Hier kommt die hämolytische Saponin-Eigenschaft zum Tragen – und das bedeutet im Klartext bereits bei einer geringen Dosis einen unguten Effekt. Die roten Blutkörperchen werden zerstört. Die hämolytische Eigenschaft von Saponinen kann jedoch auch positiv genutzt werden, beispielsweise als diagnostische Standard-Methode bei Blutuntersuchungen. Die erhöhte Darmdurchlässigkeit, die durch Saponine entsteht, kann bei Entzündungen an der Darmwand einen medizinischen Nutzen entfalten.

Was haben Saponine mit dem Testosteronspiegel zu tun?

Der Saponin-Gehalt einer tropischen Pflanze namens „Tribulus Terrestris“ macht in neuerer Zeit als Testosteron-Booster für Bodybuilder Schlagzeilen. Das Saponin wird aus den Wurzeln der Pflanze gewonnen und zu entsprechenden Präparaten verarbeitet. Behauptet wird, dass die darin enthaltenen Saponin-Vertreter die körpereigene Testosteronproduktion anheben können. Dann müssten Rote Bete oder andere in der obigen Liste oben enthaltene Gemüse das aber auch leisten können.

Viele Männer wissen, dass der Testosteronspiegel von Natur aus mit dem Erreichen der Lebensjahre um die dreißig absinkt. Als Folge des latenten Testosteronmangels treten die gefürchteten Potenzprobleme und zunehmender Muskelschwund auf. Naturgemäß sind alle Männer in diesem Alter, die bereits entsprechende Probleme erleben, erpicht darauf, diese mit natürlichen und rezeptfrei erhältlichen Mitteln zu beheben. Das Testosteron ist ein Sexualhormon, das mit dem Entstehen typisch männlicher Geschlechtsmerkmale assoziiert ist. Jeder Mann stellt es in seinen Hoden her. Testosteron nimmt bekanntlich erheblichen Einfluss auf die Muskelbildung, den Geschlechtstrieb, den männlichen Stoffwechsel und den Hang zur Aggressivität.

Die Einnahme von Hormonen bedeutet immer einen Eingriff in natürliche Regelkreise. Vor allem der Testosteronspiegel unterliegt Rückkopplungsmechanismen. Diese bewirken einen Ausgleich für einen zu hohen Testosterongehalt im Blut. Insofern scheint die Gabe von Testosteron-steigernden Saponinen witzlos zu sein. Sie könnte sogar gefährliche Folgen haben. Falls jemand nämlich seinem Körper dauerhaft oder über lange Zeit synthetisches Testosteron zuführt, könnte die körpereigene Testosteron-Produktion völlig zum Erliegen kommen.

Die Saponine aus Tribulus terrestris sind allerdings natürliche Saponin-Vertreter, bei denen bisher keine entsprechende Wirkung festgestellt werden konnte. Diese Saponine sind nämlich keine biologischen Vorstufen von Testosteron. Es handelt sich vielmehr um pflanzliche Wirkstoff, die auf natürliche Weise die Testosteronausschüttung anregen.

Warum sind Saponine in Tribulus Terrestris enthalten?

Die Steroidalkaloide dienen in vielen Pflanzenfamilien als Schutz, beispielsweise gegen Pilzbefall. Aus diesem Grund enthalten mindestens 80 Prozent aller Pflanzen irgendeine Form von Saponinen. Auch der Mäuse- oder Erd-Burzeldorn ist da keine Ausnahme.

Warum sind Saponine für Sportler interessant?

Unter Sportlern haben sich diverse Präparate mit dem Erd-Burzeldorn (Tribulus terrestris) etabliert. Beworben werden diese damit, dass sie den Testosteronspiegel anheben und die Muskelmasse steigern sollen. Außerdem gilt Tribulus terrestris als ein Aphrodisiakum. Es wird auch in Präparaten zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion eingesetzt. Hier ist die Wirkung unbestritten.

Für die beschriebenen Effekte wird vor allem der Saponin-Gehalt verantwortlich gemacht, insbesondere das Saponin Protodioscin. Ob dieses Saponin allerdings tatsächlich eine nennenswerte Wirkung auf den Testosteronspiegel oder die Muskelbildung hat, darüber gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege. Neuere Studien, die die Ergebnisse von sieben für relevant gehaltenen Studien zusammenfassen, bezweifeln das jedenfalls. Klar ist, dass ohne sportliche Anstrengung und hartes Training auch keine Muskelfasern wachsen werden.

Was Sportler mit Tribulus Terrestris-Präparaten bezwecken, ist: die anabole und muskelaufbauende Wirkung von Testosteron zu nutzen. Ist der Testosteronspiegel im Körper hoch genug, wird das Muskelwachstum verbessert. Vorausgesetzt werden allerdings eine kohlenhydrat- und proteinreiche Ernährungsweise und Krafttraining. Wenn Athleten zu synthetischen Hormonen greifen, was heutzutage selbst Hobbysportler tun, sind unangenehme Nebenwirkungen nicht zu vermeiden.

Daher gelten Saponin-haltige Präparate mit Tribulus Terrestris als Alternative. Zudem listet die WADA diese Präparate bislang nicht als Dopingmittel. Das ist eigentlich ein Beleg für die Annahme der Wirkungslosigkeit solcher Präparate – denn die WADA wertet schon den Versuch, die Testosteron-Produktion medikamentös anzukurbeln, als Doping. Falls ein hochdosiertes Tribulus Terrestris bei einem Sportler also tatsächlich den Testosteronspiegel steigert, könnte die Dopingprobe positiv ausfallen und zur Disqualifikation oder Sperre führen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht der Hinweis auf einen Dopingfall, der den Profi-Fußballer Thomas Ziemer betraf. Ziemer, der 1999 beim 1. FC Nürnberg spielte, fiel bei einer Dopingkontrolle durch einen überhöhten Testosteronspiegel auf. Er hatte zwar auf Anraten seines Heilpraktikers Tribulus Terrestris eingenommen – aber durch den stark überhöhten Laborwert tippte Prof. Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Kölner Dopinglabors, zunächst auf einen Fall von Hodenkrebs.

Aus diesem Vorfall lässt sich ersehen, dass es keine pauschalen Meinungsäußerungen über den Effekt des Saponins in Tribulus Terrestris geben sollte. Vielmehr sind belastbare Studien über verschiedene Dosierungen notwendig. Unter Umständen wirkt der Saponin-Gehalt bei manchen Menschen, bei anderen aber nicht. Der Grund könnte zum Beispiel in einer Ernährungsweise liegen, die ohnehin viele Saponin-haltige Lebensmittel enthält.

Helfen Steroidal-Saponine beim Muskelaufbau?

Die Wissenschaft sieht die Testosteron-anhebende Wirkung von Tribulus Terrestris-Extrakten in bestimmten Fällen zwar als erwiesen an. Die Forscher bezweifeln jedoch, dass der Muskelaufbau davon profitiert. Zumindest kann er ohne Training nicht voranschreiten. Selbst unter Bodybuildern, bei denen solche Präparate gefragt sind, ist die Wirkung von Tribulus Terrestris umstritten. Zumindest bei niedrigen Dosierungen sehen viele keinen nennenswerten Nutzen.

Korrekt ist, dass Tribulus-Terrestris-Saponine die Produktion der luteinisierenden Hormone anregt. Diese stimulieren die körpereigene Testosteron-Produktion. Dadurch wird der Testosteronspiegel tatsächlich erhöht. Daraus jedoch zu schlussfolgern, Tribulus-Extrakte könnten den Muskelaufbau steigern, ist unzulässig. Dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit mit anderen Anabolika: den positiven Dopingtest. Tribulus Terrestris-Extrakte stehen nur deshalb noch nicht auf der Dopingliste, weil wissenschaftlich nicht geklärt werden konnte, ob der Saponin-haltige Pflanzenextrakt den Testosteronspiegel tatsächlich beeinflussen kann oder nicht.

Die Studien, die bisher mit Saponinen durchgeführt wurden, sind meist Tierversuche oder Reagenzglas-Untersuchungen gewesen. Die bisher unternommenen Mini-Studien mit Menschen krankten an einer zu geringen Probandenzahl oder einer zu kurzen Dauer. Die Ergebnisse bezüglich der Testosteronsteigerung durch Tribulus Terrestris waren meistens negativ, sofern es sich um gesunde Probanden handelte. Der Testosteronspiegel konnte lediglich bei Männern mit erektiler Dysfunktion, geringer Spermienproduktion oder Impotenz etwas verbessert werden. Das ließe aber keine Aussagen über den Nutzen von Saponin-Präparaten für Athleten zu.

Bezüglich der Veröffentlichungen in den Medien werden zwei unterschiedliche Haltungen vertreten. Für die erste Klientel sind Tribulus-Terrestris-Präparate das A und O dessen, was ein Athlet durch die Einnahme erreichen möchte. Die Geschichte um den Fußballprofi Ziemer belegt, dass an den erwarteten Effekten von Tribulus Terrestris durch aus etwas daran sein könnte. Demnach müssten lediglich der Wirkstoffgehalt sinnvoller Präparat-Rezepturen, sowie die individuell sinnvolle Dosierung solcher Präparate abgeklärt werden.

Für die Gegenseite stellt der Saponin-Gehalt in Tribulus-Terrestris-Präparaten lediglich eine Art Placebo-Effekt sicher, der auf psychologischen Mechanismen beruht. In diesem Fall wäre anzunehmen, dass die Saponin-Präparate beim Aufbau von Muskulatur mehr oder weniger wirkungslos bleiben, aber auch nicht schaden. Demnach würde es sich um einen medialen Hype und Geschäftemacherei handeln. Doch die Geschichte um den Spieler des 1. FC Nürnberg lässt ahnen, dass es ganz so einfach nicht sein kann.

Es ist zum Beispiel nicht klar, ob Ziemer weitere Mittel eingenommen hatte, um den Testosteronspiegel zu steigern. Es könnte theoretisch sein, dass er deren Wirkung lediglich auf die Einnahme von Tribulus Terrestris geschoben hat. Denn rein von den bisher vorliegenden und zudem widersprüchlichen Erkenntnissen über die Effekte auf den Muskelaufbau könnte ein so hoher Testosteronspiegel durch die Einnahme eines Präparates mit Tribulus-Terrestris-Extrakt gar nicht entstehen. War das aber doch der Fall, wäre die Behauptung, dass Tribulus-Terrestris-Extrakte oder Steroidal-Saponine keine nennenswerte Wirkung auf den Testosteronspiegel oder die Muskelbildung haben, ad absurdum geführt.

Gibt es Nebenwirkungen bei Überdosierung?

Da viele pflanzliche Lebensmittel Steroidalkaloide enthalten, gelten diese bei normalen Dosen als unbedenklich. Trotzdem kann eine Überdosis zumindest bei einigen Saponinen zu Nebenwirkungen führen. Bekannt ist das beispielsweise vom Glycyrrhizin. Bei eigentlich positiven Eigenschaften kann eine Überdosierung hier zu einer Anreicherung von Natrium im Organismus führen. Zugleich wird die Kaliumausscheidung erhöht. Das kann in der Summe zu Bluthochdruck führen.

Bisher existieren keine neutralen und belastbaren Langzeitstudien zum Thema, insbesondere nicht mit einer ausreichenden Zahl an menschlichen Probanden. Tribulus Terrestris hat aber bei Tierversuchen Vergiftungserscheinungen an Labortieren ausgelöst, die Saponin-haltige Tribulus-Präparate über längere Zeit verabreicht bekamen. Als weitere Nebenwirkungen kann es nach der andauernden Einnahme von Tribulus Terrestris zu Magen- oder Darmproblemen, zu Anzeichen einer Gelbsucht oder zu erhöhter Lichtempfindlichkeit kommen. In einigen Tierversuchen erlitten die Labortiere Lähmungen.