Psoriasis – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Bei Schuppenflechte, auch Psoriasis, handelt es sich um eine entzündliche Hauterkrankung. Sie ist erblich und kann durch innere und äußere Auslöser provoziert werden. Oft sind die Gelenke von der Krankheit befallen, manchmal auch die Fuß- und Zehennägel. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden können innere Organe wie Herz, Leber und Milz. Sogar Gefäße können von der Schuppenflechte befallen werden.

Für die Patienten sind aber nicht nur die körperlichen Symptome problematisch. Sie leiden meist auch psychisch sehr stark unter der Krankheit. Während eines akuten Schubes sind sie stark in ihrem Alltag eingeschränkt. Sie meiden aus Scham über die Veränderungen an ihrer Haut die Öffentlichkeit. In dieser Isolation entwickeln viele Patienten eine schwere Depression, die auch oft zu Alkoholismus führt. Damit beginnt für die Betroffenen ein Teufelskreis. Denn der Alkohol zählt auch zu auslösenden Faktoren der Schübe.

Äußerlich zeigt sich die Erkrankung in kreisrunden, scharf abgegrenzten rötlichen Herde. Auf ihnen bilden sich weißlich Hautschüppchen, die der Krankheit auch ihren Namen gegeben haben. Der Grund für diese Flecken ist die Haut, die sich zu schnell erneuert. Der Körper weiß vereinfacht gesagt nicht wohin mit den ganzen neuen Zellen. Also bilden sich die kreisrunden Herde. Gleichzeitig altert die Haut aber auch schneller beziehungsweise verhornt. Das wiederum führt zu den charakteristischen Hautschuppen.

Selbst wenn sich Krankheit deutlich nach Außen hin zeigt, ist sie in keiner Weise ansteckend. Auch bei einem direkten Kontakt mit den Hautschuppen besteht keine Gefahr für gesunde Menschen. Die Schuppenflechte ist ein Resultat einer Fehlfunktion des Immunsystems. Der Körper erkennt das Gewebe als Fremdkörper und beginnt die vermeidlich schädlichen Zellen zu bekämpfen. Außerdem setzt er einen Erneuerungsprozess der Haut in Gang, mit dem die Lücken wieder aufgefüllt sollen. Studien haben gezeigt, dass die Erkrankung erblich ist. Abschließend überprüft ist die These allerdings noch nicht.

Die Erkrankung bricht in den meisten Fällen in der ersten Lebenshälfte aus. Mehr als die Hälfte der Patienten, die an Typ-1-Psoriasis leiden, erkrankt vor dem 40. Lebensjahr. Es gibt allerdings noch einen selteneren Typ 2. An ihm erkranken die Betroffenen in der Regel erst sehr spät, im fünften oder sechsten Lebensjahrzehnt. Es kommt auch vor, dass Kinder unter Schuppenflechte leiden. Das ist aber sehr selten.

Wie häufig kommt die Erkrankung vor?

Experten schätzen, dass weltweit etwa 125 Millionen Menschen an Schuppenflechte leiden. In Deutschland sollen es ungefähr zwei Millionen sein. Es sind Patienten jeden Alters verzeichnet. Bei den meisten brach die Erkrankung zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr aus. Es sind vorwiegend Nordeuropäer von der Hautkrankheit betroffen. Es wird vermutet, dass es weit mehr Träger der Veranlagung als Erkrankte gibt. Denn die Krankheit muss nicht immer zum Ausbruch kommen. Wer aber die Veranlagung in sich trägt, kann die Psoriasis an seine Nachkommen vererben.

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Welche Formen von Psoriasis gibt es?

Schuppenflechte ist eine Krankheit mit vielen Gesichter. Rund 90 Prozent der Betroffenen leiden unter der einfachen Form, der Psoriasis vulgata. Tritt ein Schub auf, bilden sich auf dem gesamten Körper Entzündungsherde. Es handelt sich dabei um eine fortschreitende Krankheit. Das heißt, zu Beginn bilden sich nur sehr kleine rote Stellen. Mit den Jahren wachsen die betroffenen Hautareale an. Zu therapieren ist diese Form der Krankheit nur sehr schwer. Sie spricht auf wenige Medikamente an. Es gibt aber Cremes, mit denen gute Erfolge erzielt werden.

Daneben gibt es noch einige Sonderformen der Schuppenflechte. Sie unterscheiden sich zum Teil sehr stark von der einfachen Form. Auf Therapieversuche sprechen diese Formen bisweilen noch schlechter an.

Eine häufige Form der Schuppenflechte ist die Psoriasis inversa. Die Schübe beschränken sich hierbei auf überwiegend feuchte Körperbereiche, zum Beispiel die Achselhöhlen oder die Bauchfalte. Auch der Intimbereich kann betroffen sein. Das ist für die Betroffenen besonders quälend. Denn zu den üblichen Beschwerden kommen nun noch Schmerzen beim Wasserlassen hinzu.

Es ist auch möglich, dass sich die Krankheit ausschließlich auf den Handflächen und Fußsohlen ausbreitet. In diesem Fall kommen zu den Schuppenablagerungen auch noch schmerzhafte Risse hinzu.

Eine vergleichsweise häufige Form ist die sogenannte Nagel-Psorias, die Finger- und Zehennägel befällt. Zu erkennen ist sie an kleinen Einbuchtungen oder gelb-braunen Verfärbungen an den Nägeln. Manchmal lösen sich die Nägel vom Bett ab oder verdicken. In diesem Fall wirken sie holzartig. Diese Erkrankung kann auch gemeinsam mit der gewöhnlichen Schuppenflechte auftreten.

Die erythrodermatische Form der Psoriasis betrifft die gesamte Haut. Sie kann sich spontan aus der gewöhnlichen Form entwickeln oder die Folge einer falschen Behandlung sein. Bei dieser Form ist die gesamte Haut gerötet und brennt. Ein solcher Schub ist so schwerwiegend, dass er das Herz angreifen kann. Meist müssen die Patienten im Krankenhaus behandelt werden.

Bei der Psoriasis pustulosa treten auf der gesamten Haut kleine rote Pusteln auf. Auch die Schleimhäute können von dieser Form betroffen sein. Die Diagnose ist in diesem Fall sehr schwer, denn diese Erkrankung weist kaum noch Züge von der einfachen Form auf. Zusätzlich zu den Pusteln tritt oft Fieber auf. Ist das der Fall, ist eine sofortige medizinische Behandlung erforderlich, denn der Zustand des Patienten ist potenziell lebensbedrohlich.

Bei rund 30 Prozent der Patienten aller Formen sind zusätzlich die Gelenke betroffen – vor allem die Gelenke an Fingern und Zehen. Der Verlauf ist in diesem Fall meist chronisch, schreitet jedoch langsam voran. Es kann zu schweren Zerstörungen an den Gelenken kommen. Dies ist aber vergleichsweise selten.

Wie äußern sich Schübe bei den Betroffenen?

Die Symptome der Krankheit sind die Folge eines rasanten, aber gutartigen Wachstums der Haut. Die Zellen der Epidermis wandern an die Hautoberfläche. Das ist ein normaler Prozess. Bei den Betroffenen geschieht dieser Prozess aber sieben Mal schneller als bei gesunden Menschen. Die oberste Hautschicht erneuert sich im Normalfall binnen 28 Tagen. Bei Patienten mit Schuppenflechte dauert das lediglich drei bis vier Tage.

In der Folge bilden sich scharf begrenzten rote Flecken auf der Haut, an deren Oberfläche weiße Hautschuppen zu erkennen sind. Die Stellen sind entzündet und können brennen und jucken. Betroffen können alle Partien des Körpers sein. Vor allem zeigen sich die Veränderungen aber an den Armen, den Beinen, der Kopfhaut, auf der Brust, am Gesäß. Bisweilen sind auch der Anus und die Geschlechtsteile befallen. Für die Betroffenen ist es besonders problematisch, wenn sich die Symptome auf der Kopfhaut oder an den Händen zeigen. Denn dann sind die Rötungen für die Mitmenschen wahrnehmbar.

Meist ist es möglich, die Schuppen mit den Fingern anzuheben. Es kommt vor, dass die Herde der Schuppenflechte zusammenwachsen und ein besonders großes Areal befallen. Im schlimmsten Fall breitet sich die Entzündung auf dem gesamten Körper aus. Das ist eine besonders schwere Form der Erkrankung, die umgehend ärztlich behandelt werden muss. Dieser Zustand kann lebensbedrohlich werden.

Eine Sonderform stellt die Psoriasis-Arthritis dar. Die Patienten leiden in diesem Fall zusätzlich unter erheblichen Gelenkbeschwerden, die zu einer vollkommenen Verformung des Gelenks führen können. Es gibt auch Betroffene, die keinerlei Veränderungen an der Haut zeigen. Meist sind die betroffenen Gelenke stark geschwollen. Das ist schmerzhaft und die Patienten sind in ihren Bewegungen eingeschränkt. Das türkische ist, dass die Entzündungen der Gelenke lange Zeit nur sehr schwache, diffuse Symptome verursachen. Die Patienten gehen deswegen erst sehr spät zum Arzt. Wird die Krankheit erkannt, kann es sein, dass das Gelenk bereits erheblich geschädigt ist.

Bei der Psoriasis pustulosa treten insbesondere an den Handflächen und den Fußsohlen rote Pusteln auf. Für die Betroffenen ist das Arbeiten mit den Händen und das Laufen dann sehr schmerzhaft. Hinzu kommt oft ein schweres Krankheitsgefühl, das von Fieber begleitet wird. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts betrifft diese Form der Erkrankung nur fünf Prozent der Patienten. Sie wird außerdem nicht zwingend von einer genetischen Veranlagung beeinflusst. Besonders häufig sind Menschen betroffen, die mit irritierenden Stoffen arbeiten. Ist das der Fall, wird die Psoriasis als Berufskrankheit von den Genossenschaften anerkannt.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Der Arzt wird, um die Diagnose zu stellen, zunächst die Haut gründliche untersuchen. Dabei werden ihm die typischen Merkmale sofort ins Auge stechen: die Schuppen. Er entnimmt eine Probe, indem er eines dieser Schüppchen vorsichtig abkratzt. Das ist für den Patienten vollkommen schmerzfrei.

Um letzte Sicherheit zu gewinnen, wird der Mediziner überdies noch ein Blutprobe entnehmen. Nur so kann er andere Krankheiten, wie Neurodermitis, ausschließen. Gegebenenfalls sind auch noch Gewebeproben zur endgültigen Abklärung erforderlich. Sind Gelenke befallen, werden sie mit bildgebenden Verfahren, zum Beispiel Röntgen, untersucht.

Welche Ursachen gibt es für Psoriasis?

Das Robert-Koch-Institut hat sich eingehend mit der Krankheit beschäftigt. Der Studie zufolge geben 30 bis 40 Prozent der Betroffenen an, dass auch andere Familienmitglieder an Schuppenflechte leiden. Es gibt aber auch solche Fälle, in denen kein Elternteil Betroffen ist, das Kind aber trotzdem unter Psoriasis leidet. Bisweilen tritt auch der umgekehrte Fall ein: Beide Eltern sind erkrankt, das Kind aber nicht.

Dennoch weisen Untersuchungen darauf hin, dass die Krankheit vererbt wird. Ist ein Elternteil betroffen, liegt die Wahrscheinlich der Vererbung bei rund zehn Prozent. Das Risiko steigt auf 30 Prozent, wenn beide Elternteile betroffen sind. Die Ergebnisse der Studie legen zudem nahe, dass es genetische Faktoren gibt, die vor Psoriasis schützen. Die Forscher machen das daran fest, dass hellhäutige Personen weitaus häufiger betroffen sind als dunkelhäutige.

Nicht bei jedem, der die genetische Veranlagung für die Erkrankung in sich trägt, bricht sie auch aus. Woran das genau liegt, haben die Forscher bislang noch nicht entschlüsselt. Sie haben allerdings einige Faktoren gefunden, die den Ausbruch der Krankheit deutlich fördern können. Diese umweltbedingten Auslöser sind auch in der Lage, einen Schub auszulösen. Insofern sollten sie von den Betroffenen soweit als möglich gemieden werden.

Einer der wichtigsten auslösenden Faktoren sind Infektionen. Es ist unerheblich, welches Körperteil im einzelnen Fall betroffen ist. Es kann sein, dass die Krankheit zum Beispiel nach einer Mandelentzündung oder einer Darminfektion ausbricht. Entscheidend ist lediglich, dass das Immunsystem zu diesem Zeitpunkt erheblich geschwächt war. Vor allem Kinder erleben nach solchen Krankheiten ihren ersten Schuppenflechte-Schub.

Daneben können Verletzungen und Sonnenbrand den Ausbruch der Krankheit begünstigen. Denn auch hierbei wird das Immunsystem erheblich geschwächt. Das betrifft auch Verletzungen, die Folge einer lang anhaltenden Hautreizung, zum Beispiel durch eng anliegende Kleidung, sind. Natürlich sind auch Tätowierungen ein Risiko für Menschen, die das Gen in sich tragen. Schließlich ist auch diese Körperkunst zunächst eine Verletzung.

Psoriasis kann auch als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten. Hier sind vor allem Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Chlorquin und andere nichtsteriodale Antirheumatika zu nennen.

Häufig tritt die Erkrankung bei Frauen zum ersten Mal in der Schwangerschaft auf. Das liegt an Hormonschwankungen und allgemeinen Veränderungen im Körper.

Besondere Vorsicht ist bei Menschen geboten, die mit allergenen Stoffen arbeiten. Sie reizen die Haut auf die Dauer, was zum Ausbruch der Erkrankungen führen kann. Auch klimatische Einflüssen können einen Schub begünstigen. Zum Beispiel dann, wenn das Wetter ungewöhnlich warm und feucht ist.

Daneben wird auch seelischer Stress als auslösender Faktor diskutiert. Wissenschaftler haben beobachtet, dass der erste Schub zumeist in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit Lebenskrisen steht. Auch Übergewicht könnte eine Rolle spielen. Das ist aber noch nicht abschließend geklärt.

Ebenfalls diskutiert wird, ob Alkohol und Nikotin zu den auslösenden Faktoren gerechnet werden können. Dieser Zusammenhang ist aber noch nicht letztendlich gesichert. Fest steht, dass Patienten die Genussmittel in einem sehr hohen Maß konsumieren. Das könnte aber auch als eine Folge der Erkrankung gewertet werden. Denn viele Betroffene verfallen in eine Depression und greifen daher mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Suchtmittel. So ist zum Beispiel die Zahl der Alkoholiker unter den Patienten sehr hoch.

Welchen Verlauf nimmt Psoriasis?

Bei jedem Betroffenen nimmt die Erkrankung einen anderen Verlauf. Einige erleben nur einen einzigen Schub in ihrem Leben, andere leiden alle paar Monate unter den Rötungen. In jedem verschlimmert sich das Leiden mit Jahren. Der erste Schub kann sich mit nur einen roten Stelle zeigen. Schreitet die Krankheit fort, sind große Körperpartien betroffen. Allen Formen der Krankheit ist gemeinsam, dass sie nur sehr schlecht auf Therapien alle Art reagieren. Manchmal vergeht ein Schub auch spontan, ohne dass die Heilung auf ein bestimmtes Medikament zurückzuführen ist. Den meisten Patienten, die an der einfachen Form leiden, verschafft eine Psoriasis Creme aber zumindest Erleichterung. Heilbar ist die Krankheit nicht. Es ist selten, dass die Erkrankung bereits im Kindesalter ausbricht. In der Regel erleben die Patienten ihren ersten Schub zwischen 20 und 30, nur selten später.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Krankheit. In leichten Fällen kommen Cremes, Lotionen und Salben zum Einsatz. Auch Badezusätze und spezielle Schampoos versprechen eine Linderung der Symptome – vor allem, um die Schuppen sanft abzulösen. Die äußerliche Behandlung beansprucht den Alltag der Betroffenen immens. Etwa 45 Minuten täglich müssen sie dafür aufwenden. Denn die Psoriasis Creme muss sehr sorgfältig auf alle betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.

Ein Wirkstoff, der oft zum Einsatz kommt, ist Dithranol. Er ist oft in der Psoriasis Creme enthalten. Diese Therapie hat allerdings unangenehme Nebenwirkungen, vor allem unschöne Verfärbungen an der Kleidung oder an der Bettwäsche. Auch Kortisonsalben werden von den behandelnden Ärzten oft verschrieben, meist in Kombination mit der Gabe von Vitamin-D Präparaten. Bei der Langzeitanwendung von Kortison ist allerdings Vorsicht geboten. Die Haut wird durch diesen Wirkstoff langfristig dünner und anfälliger für Infektionen.

In schweren Fällen kommt auch eine Behandlung mit Medikamenten zur Einnahme infrage. Der Standard ist hierbei eine Therapie mit hochdosierten Vitamin-A-Präparaten, die in Kombination mit einer Phototherapie gegeben werden. Der Wirkstoff unterstützt die Entfernung der Schuppen und normalisiert das Wachstum der Zellen. Allerdings ist die Gabe solche Präparate gerade bei Frauen umstritten. Sie wird nur durchgeführt, wenn eine Schwangerschaft sicher ausgeschlossen werden kann – und kein Kinderwunsch besteht. Der Wirkstoff könnte das ungeborene Kind schädigen.

Seit einigen Jahren werden sogenannte Biologicals verschrieben. Das sind Wirkstoffe, die bestimmte körpereigene Substanzen imitieren. Auch sind nicht in der Lage, die Krankheit zu heilen, unterdrücken sie aber. Sie werden den Patienten über eine Infusion verabreicht.

Unterstützend zu diesen Maßnahmen kann eine Phototherapie zum Einsatz kommen. Damit ist die Bestrahlung mit bestimmten UV-Licht gemeint. Sie sollte allerdings streng kontrolliert angewandt werden, denn es gilt in jedem Fall einen Sonnenbrand zu vermeiden. Mit dieser Bestrahlung können auch noch Bäder in Sole kombiniert werden. Der hohe Salzgehalt dieses Wassers löst die Schuppen, während die Strahlung hilft, die Zellteilung zu normalisieren. Diese Art der Behandlung kommt seit rund einem Vierteljahrhundert in Reha-Kliniken zum Einsatz.

Einige Mediziner Raten Patienten, die das Gen in sich tragen, sich die Mandeln entfernen zu lassen. Schließlich gilt die Streptokokken-Angina als einer der wesentlichen auslösenden Faktoren. Und diese These ist inzwischen sogar wissenschaftlich untermauert. Forscher fanden bei einigen Patienten die gleichen Lymphozyten in den Mandeln wie in den Psoriasis-Herden. Trotzdem kann die Entfernung der Mandeln nicht grundsätzlich empfohlen werden. Sie ist nur bei solchen Patienten sinnvoll, die zwei Elternteile mit nachgewiesener Psoriasis-Infektion haben – wenn die Mandeln oft entzündet sind. Eine rein prophylaktische Entfernung ist in keinem Fall ratsam. Denn die Mandeln halten auch Krankheitserreger vom Körper fern – und jede Infektion kann den Ausbruch der Schuppenflechte begünstigen.

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Gibt es auch natürliche Behandlungsformen?

Es muss nicht immer die Schulmedizin sein. Auch mit alternativen Verfahren lassen sich große Erfolge erzielen. Allen voran wird den Patienten ein gesunder Lebensstil empfohlen. Dazu gehört vor allem der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, die auch als auslösende Faktoren diskutiert werden. Auch das Körpergewicht sollte normalisiert und Fitness in den Alltag eingebaut werden. Studien haben gezeigt, dass Raucher dazu neigen, deutlich schneller eine Psoriasis zu entwickeln. Gleiches gilt für Menschen, die viel Alkohol konsumieren.

Oft wird eine spezielle Psoriasis-Diät diskutiert. Dabei geht es mehr um eine generelle Lebensumstellung als um eine kurzfristige Diät. Experten raten, Speisen zu meiden, die viel Linolsäure enthalten – das betrifft vor allem Wurstwaren sowie Rind- und Schweinefleisch. Die Patienten sollten also auf Geflügelfleisch umsteigen. Außerdem ist es ratsam, viel Vitamin-D, Fischöl und Zink zu sich zu nehmen. Der Zusammenhang zwischen Ernährung und dem Ausbruch von Schüben ist zwar noch nicht eindeutig geklärt – wurde bislang aber noch nicht sonderlich gut erforscht. Erwiesen hingegen ist, dass die Reduktion von Übergewicht die Krankheit entscheidend lindern kann.

Glandol Creme – Mit Natur gegen das Leiden

Glandol ist eine Psoriasis Creme, die natürliche Omega 3– und Omega 6-Fettsäuren enthält. Die Neurodermitis Creme ist für besonders trockene Haut entwickelt worden – und wirkt unterstützend bei einem akuten Schub. 80 Prozent der Tester haben bestätigt, dass sie nach Anwendung dieser Psoriasis Creme eine deutliche Linderung spüren konnten. Vor allem ist Glandol eine Psoriasis Creme, die auf Zusätze wie Silikone, Parabene, Farbstoffe und Mineralöle verzichtet. Damit ist sie nicht noch eine zusätzliche Belastung für die geschundene Haut. Selbstverständlich wurde die Psoriasis Creme von einem unabhängigen Institut getestet – und hat das Siegel „sehr gut“ erhalten.

Manchmal hilft eine Psoriasis Creme alleine aber nicht. Dann unterstützen die Glandol ATOP Kapseln die Behandlung. Das ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell an die Bedürfnisse von Psoriasis-Patienten angepasst worden ist. Auch die Kapseln enthalten natürliche Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren. So wird die Haut von Innen heraus optimal mit pflegenden Wirkstoffen versorgt.

Zwar können weder die Psoriasis Creme noch das Nahrungsergänzungsmittel die Krankheit heilen. Sie helfen aber, die Symptome zu lindern. Denn während eines Schubes ist die Haut sehr trocken und braucht viel Pflege. Die fetthaltigen Inhaltsstoffe sind zum Beispiel in der Lage, den Juckreiz deutlich zu mildern. Das wiederum hält die Patienten davon ab, sich zu kratzen – und damit die Entzündung sogar noch verschlimmern. Glandol kann übrigens auch bedenkenlos an den übrigen Hautstellen angewendet werden.