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Omega-3-Fischöl

Omega-3-Fettsäuren sind essenziell, das bedeutet, dass der Körper diese lebensnotwendigen Fettsäuren nicht selbst bilden kann. Sie müssen also über die Nahrung zugeführt werden.

Omega-3-Fettsäuren in Fisch

Die wirkungsvollsten Omega-3-Fettsäuren sind die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexaensäure (DHA). Beide sind vor allem in fettreichem Kaltwasserfisch wie Hering, Makrele, Lachs, Thunfisch oder Sardine enthalten. Auch Krill und Mikroalgen aus dem Meer enthalten Omega-3-Fettsäuren. Gesunden Menschen wird eine Zufuhr von mindestens 0,3 g pro Tag empfohlen. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen benötigen mindestens 1 g der gesunden Fettsäuren. Die Aufnahme von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sollte im Verhältnis von fünf zu eins erfolgen. In Deutschland liegt das Verhältnis derzeit allerdings bei sieben zu eins.

Die positive Wirkung von Omega-3 Fischöl

Omega-3 Fischöl wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte aus. Die Öle senken den Triglyzeridspiegel im Blut und beeinflussen auch den Blutcholesterinspiegel positiv. Das negative LDL-Cholesterin wird vermehrt abgebaut, wohingegen der Gehalt an HDL-Cholesterin steigt. Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass die Fettsäuren EPA und DHA den Blutdruck senken können. Durch die blutdrucksenkende und die durchblutungsfördernde Wirkung der Fettsäuren wird das Risiko für die Entstehung einer Herz-Kreislauf-Erkrankung gesenkt. Die durchblutungsfördernde Wirkung von Omega-3 Fischöl beruht auf mehreren Wirkeffekten. Zum einen werden die Omega-3-Fettsäuren in die roten Blutkörperchen eingebaut. Sie machen die Zellwände dieser sogenannten Erythrozyten geschmeidiger, sodass sie besser verformbar sind und auch durch kleinste Blutgefäße passen. Zudem bewirken die Fettsäuren eine Erweiterung der Arterien. Insbesondere Prostaglandin I3, welches aus EPA gebildet wird, hat eine gefäßerweiternde Wirkung. Auch dadurch wird der Blutfluss verbessert. Des Weiteren kommt die Senkung der Blutfettwerte der Fließfähigkeit des Blutes zugute.

Omega-3-Fischöl kann auch den Verlauf von chronischen Entzündungen positiv beeinflussen. Die Omega-3-Fettsäuren haben eine antientzündliche Wirkung. Omega-6-Fettsäuren werden schlussendlich zu Arachidonsäure umgewandelt. Diese spielt eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Entzündungen. Durch eine Verminderung der Arachidonsäure und eine Erhöhung der Eicosapentaensäure können die Symptome rheumatischer Erkrankungen gelindert werden.

Die Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, scheinen auch von Bedeutung für die Entwicklung und den Erhalt der Sehschärfe zu sein. Studien zeigen zudem, dass die Fettsäuren vor einer altersbedingten Makuladegeneration schützen. Es wird angenommen, dass dies auf der gefäßschützenden Wirkung der Fettsäuren beruht. Auch die entzündungshemmende Wirkung scheint ein beeinflussender Faktor zu sein.

Die Docosahexaensäure ist besonders wichtig für die Gehirnentwicklung im frühen Kindesalter. Eine ausreichende Versorgung ist deshalb vor allem während der Schwangerschaft und in der Stillzeit wichtig. Eine ausgewogene Ernährung mit einem ausreichenden Anteil an EPA und DHA kann zudem das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, verringern.
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