Probiotika bei Reizdarm – so kann es helfen

Menschen, die von einem Reizdarmsyndrom betroffen sind, leiden unter etwaigen Verdauungsbeschwerden. Experten vermuten, dass Probiotika bei Reizdarm, das Gleichgewicht im Darm wieder herstellen können und somit Betroffenen geholfen werden kann.

Obwohl sich schätzungsweise 4 bis 10 % aller Deutschen mit einem Reizdarm quälen, gibt dieses Krankheitsbild den Medizinern immer noch Rätsel auf. Patienten, die unter dieser Erkrankung leiden, haben oft mit wiederkehrenden Krämpfen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung zu kämpfen. Oftmals ist das Beschwerdebild sogar so schlimm, dass der gesamte Tagesablauf von der eigenen Verdauung diktiert wird. In diesem Beitrag erfährst du alles zum Thema Reizdarm und wie bzw. ob Probiotika bei Reizdarm Behandlung helfen können.

Was ist ein Reizdarm?

Das Reizdarmsyndrom, auch als Reizdarm oder RDS bezeichnet, ist eine der am häufigsten vorkommenden Funktionsstörungen des Magen-Darm-Trakts. Hierbei ist nicht nur der Dickdarm betroffen, sondern das gesamte Verdauungssystem wird in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl es aufgrund der Erkrankung zu starken Verdauungsbeschwerden kommt, finden Ärzte trotz gründlicher Anamnese und Untersuchung keine organischen Ursachen für die Symptome.

In den Industrieländen sollten einer Schätzung nach in etwa 20 % der Bevölkerung unter einem Reizdarm leiden. Hierbei sind Frauen fast doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die ersten Krankheitsanzeichen tauchen dabei zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf. Die Symptome halten dabei mehrere Monate oder sogar Jahre an. Im Zusammenhang mit einem Reizdarm kann oftmals die Einnahme von Antibiotika als Auslöser festgestellt werden. Ist diese Erkrankung stark ausgeprägt, ist zudem auch die Lebensqualität der Patienten beträchtlich eingeschränkt.

Was passiert bei einem Reizdarm und wodurch wird er ausgelöst?

Sind Menschen von einem Reizdarm betroffen, so passiert die verzehrte Nahrung den Verdauungstrakt entweder viel zu schnell oder zu langsam. In weiterer Folge ist die Darmbarriere gestört, die vor dem Eindringen von schädlichen Stoffen schützt. Darüber hinaus wird auch die Darmwand durchlässiger, was als „Leaky Gut“ bezeichnet wird, und es findet keine angemessene Entfernung schädlicher Stoffe statt.

Welche Ursachen einen Reizdarm auslösen, ist bisher noch nicht ausreichend geklärt. Es gibt jedoch verschiedene Theorien darüber, was die Auslöser des RDS sein könnten. Unter anderem können bakterielle Infektionen des Magen-Darm-Trakts einen Reizdarm auslösen, genauso wie eine abnormale Darmperistaltik (Mobilitätsstörung des Darms). Nachfolgend einige weitere mögliche Ursachen für die Auslösung der Erkrankung:

  1. Serotoninhaushalt aus dem Gleichgewicht

Das Serotonin, welches zu den sogenannten Glückshormonen zählt, ist unter anderem für die Wahrnehmung des Schmerzes verantwortlich. Wird das Nervensystem des Darms durch den Reizdarm angeregt, dann kann nicht mehr richtig reguliert werden, wie viel Serotonin ausgeschüttet wird. In weiterer Folge können Betroffene die Schmerzen stärker empfinden und wahrnehmen, als es bei Gesunden der Fall ist.

  1. Gestörte Darmbeweglichkeit

In der Darmwand gibt es ein eigenes Nervensystem (ENS = enterale Nervensystem), was umgangssprachlich auch als „Bauchhirn“ bezeichnet wird. Diese Wand ist bei Reizdarmpatienten jedoch besonders sensibel und reagiert besonders stark auf die Dehnungsreize durch die verzehrte Nahrung. Dieses Bauchhirn signalisiert, wenn Essen in den Darm gelangt und sich die Darmwand dehnt.

Gemeinsam mit dem Serotonin steuert das ENS die Verdauung, indem sich die Muskulatur des Darms wechselweise ent- und anspannt. Durch die entstehenden Wellen wird der Nahrungsbrei vorwärts transportiert. Liegt jedoch ein Reizdarm vor, so ist das ENS gestört und gibt der Darmmuskulatur falsche Anweisungen. Dadurch kommt es zu nicht synchronen Bewegungen des Darms, wodurch die gesamte Verdauung beeinträchtigt wird. Der Nahrungsbrei verlässt dadurch entweder zu schnell (Durchfall) oder zu langsam den Darm (Verstopfung). Darüber hinaus kommt es auch zu Krämpfen und Blähungen, da sich die Darmmuskeln nicht mehr komplett entspannen können.

  1. Infektionen des Magen-Darm-Trakts

In mehreren Studien konnte bereits belegt werden, dass eine Infektion des Magen-Darm-Trakts als möglicher Auslöser eines Reizdarmsyndroms infrage kommt. Wissenschaftlich belegt wurde auch, dass bestimmte Bakterien eher einen Reizdarm auslösen als andere Erreger. Generell ist eine Infektion des Darms jedoch nur der Auslöser in einem von zehn Fällen. Auch Antibiotika, die oftmals voreilig bei einer Infektion des Darms verschrieben werden, können ebenfalls durch die Schädigung des Darmbiotops das RDS auslösen.

  1. Erhöhte Immunaktivität innerhalb der Darmschleimhaut

Bei den entnommenen Gewebeproben der Darmschleimhaut betroffener Patienten wurde eine erhöhte Immunaktivität festgestellt. Das bedeutet, dass in der Schleimhaut mehr Abwehrzellen des Immunsystems und deren Botenstoffe nachgewiesen werden konnten. Erforscht wird jetzt, wie es zu dieser erhöhten Aktivität bei Betroffenen kommt und wozu sie möglicherweise dient.

  1. Verstärkte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut

Eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Leaky Gut) könnte auch ein Auslöser für das RDS sein. Normalerweise sind in der Schleimhaut benachbarte Zellen über eine Haftstelle miteinander verbunden. Dadurch sorgen die Zellen dafür, dass keine Krankheitserreger hindurchgelangen. Ist diese Darmbarriere jedoch gestört, können Fremdstoffe aus dem Darmraum in den Körper gelangen. Liegt das Reizdarmsyndrom vor, ist diese Barriere auch löchrig, sodass Erreger und Giftstoffe die Darmschleimhaut viel einfacher durchdringen können und zu einer Reizung führen.

Das RDS kann zwar von Ärzten klar diagnostiziert werden, jedoch sind bis jetzt nur wenige Auslöser bekannt. Neben den bereits erwähnten Ursachen kann auch die genetische Veranlagung, psychische Belastungen oder Stress entscheidende Faktoren sein. Durch die vielfältigen Auslöser ist es auch für Ärzte schwierig, die richtige Therapie zu finden. Was dem einen Patienten hilft, muss nicht zwangsläufig einem anderen helfen.

Welche Rolle spielen Darmbakterien bei Reizdarm?

Generell wird noch viel Forschungsarbeit nötig sein, um ein vollständiges Bild dieser Erkrankung zu erhalten. In den Fokus gerät aber immer öfter die wohl größte Wohngemeinschaft der Welt, nämlich das Mikrobiom. Damit sind die etwa 100 Billionen Bakterien gemeint, die sich auf einem Erwachsenen tummeln. Beispielsweise befinden sich diese im Mund, Magen, Darm, Haut und auf den Schleimhäuten. Allein im Dickdarm befinden sich rund 1.400 verschiedene Arten auf dessen Schleimhäuten.

Es ist gut möglich, dass dieser Organismus einen wesentlichen Puzzleteil in der Reizdarm Forschung darstellt. Anders als bisher vermutet sind die Darmbakterien nicht nur für die Verdauung zuständig, sondern haben vielfältige Aufgaben im menschlichen Körper und spielen bei unzähligen Prozessen eine wichtige Rolle. Neue Erkenntnisse zeigen, dass diese nicht nur das psychische Wohlbefinden, das Immunsystem und das Körpergewicht beeinflussen, sondern auch die Entstehung bestimmter Erkrankungen. Diskutiert werden unter anderen Zusammenhängen mit Diabetes, Rheuma, Depressionen, multipler Sklerose und eben RDS.

Fest steht: Gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht, wirkt sich das auch auf die Gesundheit aus.

Welche Symptome entstehen bei einem Reizdarm?

Typischerweise kommt es bei einem RDS zu Krämpfen, Blähungen, Verstopfung, Durchfällen und Bauchschmerzen, wobei nicht alle Symptome zutreffen müssen. Durch Stress werden die Beschwerden zusätzlich verschlimmert. Die Krankheitsanzeichen werden auch durch zu viel Essen verstärkt oder verschwinden ab und zu komplett nach dem Stuhlgang. Wird zu viel gegessen kann es sein, dass zu wenige Verdauungsenzyme vorhanden sind, wodurch Blähungen ausgelöst werden können. Auch das Gefühl den Darm nicht richtig entleeren zu können kann genauso hinzukommen wie Aufstoßen, Darmgeräusche oder Sodbrennen. Erst durch ein Ausschlussverfahren kann in der Regel die Diagnose Reizdarm gestellt werden. Diese Erkrankung ist zwar nicht wirklich gefährlich, sie kann jedoch für den Betroffenen sehr belastend sein.

In der Regel liegt das RDS vor, wenn nachfolgende drei Punkte erfüllt sind:

  • Chronische Beschwerden, die länger als 3 Monate andauern, beispielsweise Blähungen und Bauchschmerzen, die sowohl vom Arzt als auch vom Patienten auf den Darm bezogen werden. In der Regel gehen diese auch mit Änderungen des Stuhlgangs einher (Durchfall und/oder Verstopfung).
  • Die Beschwerden werden als so beeinträchtigend empfunden, dass der Betroffene deshalb Hilfe sucht oder die Lebensqualität stark dadurch eingeschränkt wird.
  • Die dritte Voraussetzung, die erfüllt sein muss ist, dass keine charakteristischen Veränderungen für andere Krankheitsbilder vorliegen, die für die Symptome verantwortlich sind.

Neben diesen typischen Krankheitsanzeichen gibt es aber noch weitere negative Begleiterscheinungen:

  • Depressionen
  • Schlafprobleme
  • Angststörungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Menstruationsbeschwerden (PMS = Prämenstruelles Syndrom)
  • chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS = Chronic Fatigue Syndrome)
  • Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus mit diffusen Schmerzen)
  • Kreislaufprobleme
  • Hautprobleme wie Akne
  • ständiges Völlegefühl

Das Krankheitsbild des Reizdarmsyndroms ist so vielfältig, dass es lange dauern kann, bis die Diagnose gestellt wird. Es kommt sogar nicht so selten vor, dass diese Erkrankung mit einer anderen verwechselt wird. Grundsätzlich gibt es aber einige Symptome, die eindeutig gegen einen Reizdarm sprechen. Verliert der Patient auf einmal viel Gewicht, befindet sich Blut im Stuhl, verschlimmern sich die Krankheitsanzeichen durch Stress oder wenn die Krankheitsgeschichte relativ kurz ist, handelt es sich in den meisten Fällen um eine andere Krankheit. Vor allem Blutbeimengungen im Stuhl und ein signifikanter Gewichtsverlust sind Alarmsignale für ernsthaftere Erkrankungen.

Was passiert mit der Darmflora bei einem Reizdarmsyndrom?

Natürlich ist unser Darm bzw. die Darmflora von Bakterien besiedelt. Ist der Darm gesund leben bestimmte Bakterienarten in einer ausgewogenen Zusammensetzung nebeneinander. Bei einem Patienten mit Reizdarm ist die Darmflora jedoch anders aufgebaut als bei einem gesunden Menschen.

In mehreren Studien konnte belegt werden, dass Reizdarmpatienten deutlich mehr Proteo- und Firmicutes-Bakterien in der Darmflora aufweisen. Hingegen kommen Bacteroides, Acinetobacter und Bifidobakterien in einer wesentlich verringerten Anzahl vor. Genau diese Tatsache weist auf ein gestörtes Darm-Mikrobiom hin. Bisher konnte allerdings noch nicht eindeutig belegt werden, ob die gestörte Darmflora Folge des Leidens oder doch die Ursache ist. Fakt ist: Die Darmflora bzw. die Zusammensetzung der Bakterienstämme ist eine wesentliche Stellschraube für diese Erkrankung.

Wie können Probiotika bei Reizdarm helfen bzw. ist es möglich, den Reizdarm mit Probiotika zu behandeln?

Die Darmflora wird auch von lebensfähigen Mikroorganismen besiedelt, die sogenannten „Probiotika“, die umgangssprachlich auch als „gute Darmbakterien“ bezeichnet werden. Zu ihnen zählen unter anderem Escherichia coli, Bifidobakterien und Laktobazillen.

Menschen die an einem RDS leiden haben eine verringerte Anzahl an Probiotika im Darm und dadurch gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht. Erhalten die Patienten probiotische Präparate zur Reizdarm Behandlung, wird die Darmflora wieder aufgebaut und dadurch auch wieder in Balance gebracht. Werden Probiotika bei Reizdarm eingesetzt, so wird sozusagen die Darmschleimhaut saniert.

Eine kleine Studie aus dem Jahr 2017, die in der Fachzeitschrift „Gastroenterology“ veröffentlicht wurde, zeigte, dass die Reizdarm Behandlung mit Präbiotika auch bei psychischen Symptomen hilft. Ein Reizdarm geht immer einher mit Schmerzen, Durchfall oder Blähungen. Diese Krankheitsanzeichen können zu einer großen Belastung im Alltag werden und deshalb leiden viele Betroffene auch unter depressiven Verstimmungen. Innerhalb dieser Studie wurden 44 Patienten rekrutiert, wobei die eine Hälfte für zehn Wochen Probiotika zur Reizdarm Behandlung erhielten und die andere Hälfte nur ein Placebo. Nach dieser Zeit zeigten 14 von 22 Patienten die für den Probiotika bei Reizdarm einnahmen eine deutliche Verbesserung und litten unter weniger depressiven Symptomen. (Quelle: https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(17)35557-9/fulltext)

Bei Reizdarm können Probiotika helfen die gestörte Darmflora wieder in Balance zu bringen, jedoch ist noch nicht vollständig geklärt ob und wenn ja welche dieser Präparate Wirkung zeigen. Experten gehen aber davon aus, dass eine Reizdarm Behandlung mit Probiotika dann besonders gut anschlägt, wenn dem Reizdarm ein Magen-Darm-Infekt vorausgegangen ist. Um den Reizdarm mit Probiotika zu besänftigen, ist allerdings Geduld gefragt. Damit die Darmflora wieder aufgebaut wird, müssen die probiotischen Präparate mindestens für 8 Wochen eingenommen werden.

Ist Probiotika bei Reizdarm eine Lösung für die Patienten? Fakt ist, dass nicht nur bei Reizdarm Probiotika im Körper vielfältig wirken. Sie sorgen unter anderem dafür Entzündungen zu lindern, das Immunsystem zu stärken, die Darmbewegung zu verbessern und das Wachstum schädlicher Keime zu hemmen. Bereits 2011 hat die DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten) Probiotika bei Reizdarm in die Therapieleitlinien aufgenommen. Es ist zwar noch mehr Forschung nötig, damit beurteilt werden kann, welche Bakterienart in welcher Dosis am besten wirkt, dennoch gibt es bereits einige Studien, die die Vorteilhaftigkeit von Probiotika bei Reizdarm belegten.

Welche Tipps sollten bei der Reizdarm Behandlung befolgt werden?

  1. Tipp: Nimm dir genügend Zeit für Entspannung

Nur wenn du entspannt bist, ist auch dein Darm entspannt. Da vor allem Stress die Ausprägung der Symptome verstärkt, sollte dieser so gut wie möglich reduziert bzw. vermieden werden. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Entspannung, sowie Behandlung von Reizdarm mit Probiotika bringen den Darm wieder in Balance. Sinnvoll sind vor allem Bewegung an der frischen Luft, Wassersport und Sauna. Das Erlernen von Entspannungsmethoden wie beispielsweise Yoga oder autogenes Training können erfolgreich dabei halfen Stress, Angst und Nervosität zu reduzieren. Liegen allerdings schwere psychische Probleme vor dann sollte ein Psychotherapeut zurate gezogen werden.

  1. Tipp: Streiche schwerverdauliche und blähende Nahrungsmittel vom Speiseplan zur Reizdarm Behandlung

Um herauszufinden, welche Lebensmittel und Getränke die Symptome beeinflussen bzw. Beschwerden verursachen, ist es sinnvoll ein Ernährungstagebuch zu führen. In diesem sollte jede Mahlzeit genau vermerkt werden, genauso wie die Beschwerden. Generell ist es immer besser vorzubeugen, statt zu heilen. Bestimmte Auslöser sollten generell vermieden werden. Wenn Ballaststoffe für die Darmbeweglichkeit zum Einsatz kommen sollten, dann sollten es wasserlösliche Ballaststoffe wie beispielsweise Pektin oder Johannisbrotkernmehl sein.

Darüber hinaus ist es besser mehrere kleine Portionen zu essen und vor allem ausreichend zu kauen. Zudem solltest du immer genügend trinken aber hierbei auf kohlensäurehaltige Getränke besser verzichten. Vermeide auch sehr fettige Speisen oder blähende Nahrungsmittel wie z. B. Zwiebel, Vollkornprodukte, Paprika oder Kohlarten. In weiterer Folge sollte auch der Obstkonsum reduziert und auf besonders kalte bzw. heiße Getränke verzichtet werden.

  1. Tipp: Nikotin und Alkohol nur in Maßen

Wenn möglich ist es sinnvoll, für die Reizdarm Behandlung, auf das Rauchen komplett zu verzichten und Alkohol nur in Maßen zu konsumieren.

Derzeit gibt es zwar noch zu wenige Langzeitstudien, um hundertprozentig sicher zu sagen, dass bei  Probiotika bei Reizdarm Linderung verschafft, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.