Was ist Perillaöl?

Perillaöl entstammt der Pflanze Perilla, die in Ost- und Südostasien beheimatet ist. Doch nicht nur dort wird aus den Samen der Pflanze das wertvolle Öl gewonnen, sondern auch in Indien, Japan, Korea und China. Der dortige Anbau dient dem Zweck der Würze in der asiatischen Küche. Die Verwendung von Perillaöl hat in den asiatischen Ländern eine lange Tradition.

Sowohl das Öl als auch die Blätter der Pflanze werden traditionell als Heilmittel bei Hautkrankheiten, Herz-Kreislauf-Problemen und Rheuma eingesetzt. Das liegt an dem hohen Fettgehalt der Samen der Perilla. Er liegt bei etwa 40 Prozent. Als kaltgepresstes Öl ist es in der Regel Bestandteil einer nativen Ölmischung in der Gesundheitsmedizin.

Doch welche Fette machen das Öl so wertvoll? Das Öl zeichnet sich im besonderen Maße durch einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aus. Zu der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren zählt auch Alpha-Linolensäure (ALA). Bei Entzündungsprozessen im Körper spielt ALA daher eine entscheidende Rolle.

Aufgrund einer unausgewogenen Ernährung kann es zu einem Missverhältnis von Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren kommen. Stoffwechselstörungen und entzündliche Prozesse sind die Folgen.

Wer beim Verzehr den Fokus auf Nahrungsmittel legt, die reich an Omega-6-Fettsäuren sind, kann somit eine Fehlernährung provozieren. Der übermäßige Konsum von Mayonnaise, Popcorn mit Öl, Fastfood, Süßigkeiten und Rindfleisch in Verbindung mit einer nur geringen Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren kann Symptome verursachen, die typisch für einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren sind. Zu dem klassischen Beschwerdebild zählt vor allem trockene Haut. Weil Omega-3 ein substanzieller Bestandteil des natürlichen Fettgehaltes des Körpers ist, können die Hautzellen bei einem Mangel nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit produzieren.

Der Körper braucht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren. Neben Perillaöl enthalten diverse Mischungen daher auch Avocadoöl.

Wo und wie wird das Öl gewonnen?

Das wertvolle Öl wird – wie viele andere native Öle – durch den Vorgang der mechanischen Kaltpressung gewonnen. Bei der Herstellung kommen keine chemischen Stoffe zum Einsatz. Das Endprodukt bleibt in seinem natürlichen Zustand unverändert.

Beim Raffinieren dagegen wird das Öl mit chemischen Stoffen aus den Samen gelöst und stark erhitzt. Die hohen Temperaturen zerstören sämtliche wichtigen Fettsäuren in dem Öl. Auch die natürlichen Geschmacks- und Geruchsstoffe verschwinden.

Beim Pressvorgang zur Herstellung von nativem Perillaöl bleiben alle wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhalten. Während das mechanische Pressgerät das Saatgut erfasst, entsteht ein immer größer werdender Druck auf die einzelnen Samen, wodurch das Öl herausgepresst wird und abfließen kann. Bei der Druckzunahme entsteht durch die Reibung der Presse eine kontrolliert gehaltene Wärme, die weder Vitamine noch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren zerstören kann. Deshalb wird der Pressdruck bei der Herstellung niedrig gehalten.

Das Funktionsprinzip des Kaltpressverfahrens basiert auf echtem Handwerk. Für die einwandfreie Gewinnung von Perillaöl spielt dabei die Außentemperatur und die Luftfeuchtigkeit eine entscheidende Rolle. Im Zusammenspiel mit der beim Druckvorgang entstehenden Wärme kann daher eine vernünftige Ölausbeute erzielt werden.

Noch vor Anlieferung der wertvollen Samen achten die Hersteller von Perillaöl auf die Reinigung des Saatgutes. Nochmals visuell geprüft wird das Saatgut bei der Zwischenlagerung. Auf diese Weise kann hochwertiges, natives Öl garantiert werden.

Was steckt in Perillaöl?

Das Öl besteht hauptsächlich aus Perillaaldehyd. Der Samen der Pflanze weist einen hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure und Linolsäure auf. Sie enthalten bis zu 60 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Im Gegensatz zu anderen Stoffen produziert der menschliche Organismus diese Fettsäuren nicht selbst. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Für einen besonderen Schutz sorgen langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure DHA. Der Verzehr von fettreichen Fischsorten kann ein Bedarfsdeckung bringen, allerdings ist das nicht immer so. Der menschliche Körper ist zwar in der Lage Alpha-Linolensäure in langkettige Fettsäuren umzuwandeln, allerdings ist bis heute nicht abschließend geklärt, in welchem Maße dies geschieht. Als Nahrungsergänzung eignet sich deshalb Perillakapseln.

Die Fettsäuren des Perillaöls sind hitzeempflindlich. Aus diesem Grunde sollte das Öl nicht erhitzt werden.

Warum ist Perillaöl gut für eine schöne und gesunde Haut? Welche Anwendungsgebiete gibt es?

Unsere Haut ist auf die Versorgung mit ausreichend Feuchtigkeit angewiesen. Dies übernehmen die Hautzellen. Zudem wird der Lipid- bzw. Fettgehalt der Haut auch über Omega-3-Fettsäuren wesentlich gesteuert. Sie unterstützen die Barrierefunktion unserer Haut. Während Feuchtigkeit in die Hautzellen eindringen kann, werden Reizstoffe nämlich abgehalten.

Das Öl kann zu einer nachhaltigen Feuchtigkeit der Haut beitragen, weil es reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Die regelmäßige Anwendung von Perillaöl trägt deshalb zu dem Erhalt einer gesunden und schönen Haut bei.

Aber nicht nur die Haut schlägt Vorteile aus den wertvollen Substanzen des Öls. Auch wirkt das Öl der Perilla entzündlichen Prozessen im Körper entgegen. Es stärkt das Immunsystem, das besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wichtig ist.

In der traditionellen chinesischen Medizin werden die Samen der Perilla frutescens wegen ihrer schleimlösenden Wirkung auch als Mittel gegen Asthma und Husten verwendet.

Doch nicht nur die Samen der Heilpflanze kommen zum Einsatz, sondern auch ihre Blätter. Bei Erkältungskrankheiten, die mit Kopfschmerzen einhergehen, wird durch das Abkochen der Blätter der Auszug gewonnen (Dekokt).

Das Öl und die Blätter werden traditionell auch in der asiatischen Küche verwendet. Durch sie lässt sich nicht nur der Geschmack verfeinern, sondern auch der Verderb von Nahrungsmitteln hinauszögern. Besonders bei Fisch- und Fleischgerichten kommen die gesunden Inhaltsstoffe zum Tragen.

Wie viel Omega-3 braucht der Mensch?

Omega-3-Fettsäuren spielen sowohl für den gesunden als auch für den erkrankten Körper eine lebenswichtige Rolle, denn im Körper werden sie zu Energie verstoffwechselt.

Weil der menschliche Organismus diese Stoffe nicht selber produzieren kann, muss sich der Mensch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren entweder über die Nahrung, Öle (wie das Öl aus der Pflanze Perilla) oder über Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pulver, Kapseln oder Creme zuführen.

Für den gesunden Körper gilt die empfohlene Bedarfsmenge von 300 mg bis 600 mg täglich und 1.100 mg bis 1600 mg Alpha-Linolensäure (ALA) pro Tag. Schon 1 EL Hanföl enthält etwa 2000 mg Alpha-Linolensäure. Bei Erkrankungen kann eine höhere Dosis erforderlich werden.

Aber Achtung: Muss wegen einer Krankheit ein blutverdünnendes Medikament eingenommen werden, ist die richtige Dosis mit einem Arzt zu besprechen. Denn Omega-3-Fettsäuren haben eine blutverdünnende Wirkung. Wenn derartige Medikamente und eine zu hohe Dosis an Omega-3-Fettsäuren zusammen eingenommen werden, kann das Blut zu dünn werden. Die richtige Dosis kann in diesen Fällen angepasst werden.

Gesättigte Fettsäuren dagegen wirken ungünstig auf den Cholesterinspiegel. Dies kann zu Herz-Kreislauf-Problemen führen.

In der Schwangerschaft liegt die empfohlene Bedarfsmenge bei 650 mg pro Tag. Das noch ungeborene Kind braucht nämlich Omega-3-Fettsäuren für eine gesunde Entwicklung der Zellmembranen, des Gehirns und der Sehkraft.

Warum hilft Perillaöl auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte?

Neurodermitis kann vererbt werden. Infolge dieser genetischen Veranlagung kommt es zu einem Enzymdefekt, der zu Stoffwechselstörungen im Körper führt. Aus diesem Grund entsteht auch ein Mangel an lebenswichtigen Fettsäuren, die der Körper selbst nicht produzieren kann. Zu den für die Haut wichtigen Fettsäuren gehören daher auch die Omega-3-Fettsäuren. Sie unterstützen das ordnungsgemäße Arbeiten der Haut, indem sie die Feuchtigkeit der Haut enthalten und als arbeitender Bestandteil der Schutzbarriere fungieren. Diese Barriere ist ein natürliches Schutzschild, dass den Körper vor äußeren Einflüssen schützt.

Die Schutzbarriere bleibt aber nur dann intakt, wenn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bzw. der Feuchtigkeitsgehalt erhalten bleibt. Nur dann können hautreizende Substanzen davon abgehalten werden, in den Körper einzudringen.

Liegt eine Störung der Barrierefunktion vor, gelangen Allergene leichter in den Körper und können auf diese Weise chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis auslösen. Durch die Zuführung von Perillaöl und den darin enthaltenen ungesättigten Fettsäuren gelangt die Haut daher wieder zu mehr Feuchtigkeit.

Das Öl hilft auch bei Schuppenflechte (Psoriasis). Auch hier handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit. Aber nicht nur die Haut kann von der Schuppenflechte befallen sein, sondern auch Nägel und Gelenke. Auch hier können Stoffwechselstörungen für das Ausbrechen der Krankheit ursächlich sein. Liegt ein Missverhältnis von Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren vor, kann die Haut keinen ordnungsgemäßen Ablauf ihrer Schutzfunktionen gewährleisten. Das Öl kann hier durch die anti-entzündlichen Fettsäuren helfen, die Krankheit einzudämmen.

Eine unzureichende Versorgung an mehrfach ungesättigten Fettsäuren gilt grundsätzlich als Risikofaktor für allergische Erkrankungen und entzündliche Hauterkrankungen.

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