Deshalb solltest Du die wichtigen Omega 3 Fettsäuren zu Dir nehmen!

Die faszinierende Entdeckung und Geschichte der Omega 3 Fettsäuren vor etwa 150 Jahren haben wir im Endeffekt den in Grönland lebenden Eskimos zu verdanken. Damals ging ein deutscher Arzt dem Phänomen auf den Grund, warum die Eskimos auffällig selten Herzinfarkte erleiden. Er stellte daraufhin eine logische und nachweislich treffende Verbindung zwischen der Lebensweise und der Ernährung der Eskimos mit Fisch, Robben– und Walfleisch bzw. deren Fette und der geringen Herzinfarkterkrankung her. Unabhängig davon suchten etwa 100 Jahre später zwei weitere Ärzte ebenfalls nach den Ursachen der seltenen Herzinfarkte bei Eskimos. Bei Blutuntersuchungen entdeckten sie die dafür verantwortliche Gruppe an Fettsäuren: die sogenannten Omega 3 Fettsäuren. Diese Omega-3-Fettsäuren sind in sehr hohen Konzentrationen im Fett der Kaltwasserfische bzw. Robben und Wale vorhanden und sind mit ein Grund der geringen Herzerkrankungen der Eskimos.

Heute und durch zahlreiche Studien belegt weiß man, dass sich die Omega-3-Fettsäuren mit vielen positiven Eigenschaften auf das menschliche Herz-Kreislauf-System ausüben. Es beeinflusst nicht nur die Gerinnungsfähigkeit des Bluts positiv, sondern auch den Blutdruck, die Blutfette, den Herzschlag und die Reaktionsfähigkeit der Blutkörperchen auf Entzündungen. Gleichermaßen weiß man, dass die Omega 3 Fettsäuren die Flexibilität von Zellmembranen stärken. Nur so ist es zu erklären, dass die Fettsäuren bei in kalten Gewässern lebenden Tieren immer flüssig bleiben und dadurch einen überlebenswichtigen Faktor darstellen.

Was genau sind eigentlich Omega 3 Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren sind eine spezielle Gruppe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für den Menschen lebensnotwendig sind und vom Körper nicht selbst produziert werden können.  Grundsätzlich gibt es gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese Bezeichnungen haben jedoch rein gar nichts mit einem satt machenden Effekt zu tun, sondern leiten sich einzig und allein von der chemischen Zusammensetzung der Fettsäuren ab. Die Omega-3-Fettsäuren unterteilen sich in drei verschiedene Arten. Die beiden wichtigsten sind die Eicosapentaensäure (engl. Eicosapentaenoic Acid, EPA) und die Docosahexaensäure (engl. Docosahexaenoic Acid, DHA). Diese sind beide in fettreichen Meeresfischen wie Hering, Makrele, Lachs, Sardine oder Thunfisch enthalten.

Wofür sind Omega 3 Fettsäuren denn eigentlich gut?

Unverzichtbar sollte die Aufnahme speziell für Kinder und Jugendliche sein, denn die langkettigen Omega 3 Fettsäuren sind nachweislich ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Gehirns und der Augennetzhaut. Hierbei gibt es mittlerweile auch Untersuchungen, die belegen, dass die Fettsäuren die Zellen und dadurch die in den Zellen enthaltene DNS (unsere Erbinformationen) schützen, wodurch das Risiko einer Demenz- und auch Krebserkrankung gesenkt werden kann.

Sie fördern nachhaltig die Gehirnleistung und die Sehkraft, gerade in der Wachstumsphase und in den ersten Lebensjahren ist das für die gesunde und optimale Entwicklung des Kindes besonders wichtig. Bekanntermaßen sind gerade Kinder nicht die „besten“ Fischesser, weswegen viele Kinder auch oft einen dauerhaft zu geringen Omega-3-Fettsäuren-Anteil im Körper haben. Eine ideale Alternative hier ist die Aufnahme in dosierter Kapselform zur Hauptmahlzeit, um die empfohlene Zufuhr zu bewerkstelligen.

Schwangeren Frauen ist es zu empfehlen, auch auf eine ausreichende Aufnahme an Omega 3 Fettsäuren zu achten. Die Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) macht 40 Prozent der Fettsäuren aus, die in unserem Gehirn vorkommen und 60 Prozent aller in der Netzhaut des Auges enthaltenen Fettsäuren sind DHA. Allein daran ist zu erkennen, wie essentiell wichtig die Fettsäuren für uns und speziell für die Entwicklung des ungeborenen Kindes schon sind. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Mutter ausreichend davon zu sich nimmt und es so an ihr Baby weitergibt. Also nur wenn die Mutter optimal mit Omega-3-Fettsäuren versorgt ist, ist es das Kind auch. Denn speziell für die rasch wachsenden Gewebe des Kindes sind die Fettsäuren unentbehrlich.

Grundsätzlich sind Omega-3-Fettsäuren in nahezu allen Bereich unseres Körpers „im Einsatz“. Hervorzuheben ist hier die Produktion von Hormonen, die Versorgung der Gelenke mit „Schmierstoff“ zum Schutz vor Infektionen bzw. Entzündungen, die Bildung der körpereigenen Abwehrstoffe und auch für die Regulation des Feuchtigkeitsgehalts von Haut und Haaren. Zusätzlich spielen sie, wie bereits erwähnt, eine extrem wichtige Rolle bei der Herz-Kreislauf-Funktion. Unzählige Studien belegen mittlerweile, dass Omega-3-Fettsäuren die gesunde und normale Herz-Kreislauf-Funktion schützen oder diese auch bei der Wiederherstellung unterstützen. All dies kann zu einer Verringerung des Herzinfarktrisikos beitragen, wenn man bedenkt, dass in den meisten Industrienationen der Herzinfarkt die Todesursache Nr. 1* (Quelle: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51844, Abrufdatum 29.11.2016) ist.

Wie schon erwähnt fördern Omega-3-Fettsäuren die Gehirnfunktion. Erwähnenswert ist auch der Nachweis von Forschern, die eine Verringerung von Thrombosen mit einer ausreichenden Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren nachwiesen. Denn wie schon erwähnt beeinflussen die Fettsäuren die Blutgerinnungsfähigkeit positiv, wodurch die Venen verbessert in der Lage sind, sich entsprechend des Blutflusses auszudehnen und wieder zusammenzuziehen.

Omega-3 Fettsäuren sind positiv für Herz und Kreislauf

Omega-3 Fettsäuren gehören zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Da der menschliche Körper sie nicht selbst herstellen kann, müssen sie mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Zu ihnen gehören die hormonähnlich wirkenden Substanzen EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Die ebenfalls in bestimmten Lebensmitteln enthaltene Alpha-Linolensäure (ALA) stellt noch zusätzlich EPA und DHA her. Die beiden Substanzen halten Gefäßwände und Herz-Kreislauf-System gesund.

Werden sie dem Körper täglich in der richtigen Menge zugeführt, senken sie zu hohe Cholesterin und Triglycerid Werte und reduzieren krankhaft erhöhten Blutdruck. Zugleich wird der HDL-Spiegel („gesundes“ Cholesterin) erhöht, sodass sich beide Cholesterin-Anteile in einem vorteilhafteren Verhältnis zueinander befinden. Außerdem sind Omega-3-Fettsäuren in der Lage, Herzrhythmusstörungen zu regulieren und die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern. Auf diese Weise senken sie natürlich auch das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. DHA und EPA haben eine anti-oxidative Wirkung und hemmen auf diese Weise entzündliche Prozesse, die beispielsweise Rheuma, Arteriosklerose, Venenerkrankungen etc. verursachen. Verschiedene klinische Studien beweisen die entzündungshemmenden Qualitäten der essentiellen Fettsäuren: Mit der Verabreichung von Omega-3 verringerte sich die Anzahl der Entzündungsmarker IL-6 im Blut deutlich.

Außerdem können EPA und DHA die Entstehung von Thrombosen und Embolien verhindern: Dank ihrer leicht gerinnungshemmenden Eigenschaften schränken sie die Zusammenballung der Thrombozyten ein. Um den positiven Effekt der gesunden Omega-3-Fettsäuren zu erhöhen, sollte man jedoch nicht nur Omega-3-haltige Nahrungsmittel und eventuell noch Nahrungsergänzungspräparate zu sich nehmen. Auch eine Ernährungsweise, die arm an tierischen Fetten (gesättigten Fettsäuren) ist, kann zur Verbesserung der Herz-Gesundheit beitragen. Die Kombination Omega-3-Fettsäuren plus sekundäre Pflanzenstoffe (5 Portionen Gemüse und Obst täglich) ist ebenfalls ausgesprochen wirksam.

Die empfohlene Tagesmenge an Omega 3 beträgt mindestens 300 mg (EPA/DHA). Ein höherer Bedarf an den wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht, wenn im Körper des Patienten bereits Entzündungen vorhanden sind oder er ein erhöhtes Risiko hat, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen. Leistungssportler sollten ebenfalls täglich eine höhere Dosis konsumieren (1 bis 2 g EPA/DHA). Da die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren über die täglichen Lebensmittel oder ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel jedoch nur dann optimal wirkt, wenn das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren bei etwa 1:5 liegt, sollte der Verbraucher das beim Zusammenstellen seines Speiseplans unbedingt berücksichtigen. Wird nämlich dauerhaft zuviel Omega-6 zugeführt, kommt es im Körper vermehrt zu entzündlichen Reaktionen.

Natürliche Omega-3-Quellen

Die beste natürliche Omega-3-Quelle ist fetter Meeres-Fisch (Hering, Makrele, Thunfisch, Lachs, Sardine etc.). Um den Bedarf an DHA und EPA optimal zu decken, reicht es schon aus, wöchentlich 100 bis 200 g Fisch zu verzehren. Den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren hat der Lachs. Auch Sardellen, Sardinen, Hering und Makrele schneiden beim Vergleich nicht schlecht ab. Außerdem können bestimmte Gemüse den täglichen Omega-3-Bedarf gut decken. Dazu gehören beispielsweise Lauch, Spinat, Paprika und Sojabohnen.

Bei pflanzlichen Omega-3-Quellen sollte der Verbraucher jedoch beachten, dass in ihnen lediglich die EPA/DHA-Vorstufe Alpha-Linolensäure enthalten ist: Der Körper kann nur etwa 5% dieser Vorläufer-Substanz nutzen. Viel Alpha-Linolensäure haben außerdem Raps, Lein, Hanf, Soja und Walnuss-Öl, die gut in der kalten Küche einsetzbar sind. Auch Hanf-Saat, Chia-Samen, Leinsamen, Walnüsse und Sesam sind gute Alpha-Linolensäure Lieferanten.

Fischöl und Omega-3-Fettsäuren

Zu den besten Omega-3-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln gehört das Fischöl. Es wird meist in Kapsel-Form verkauft und enthält idealerweise nur natürliches reines geruchsneutrales Fischöl. Die beste Wirkung auf Herz und Kreislauf hat es in hoher Dosierung, wie klinische Studien beweisen. Billiges Fischöl ohne Qualitätssiegel und Fischöl-Isolate bzw. Konzentrate sollte der Verbraucher besser nicht kaufen, da sie chemisch verändert und daher nicht sicher sind. Darüber hinaus konnten in billigem Fischöl schädliche Schwermetalle und Pestizide nachgewiesen werden. Gutes reines Fischöl enthält meist 38% Omega 3 und Vitamin E. Möchte der Patient mit dem Kauf von Fischöl Nahrungsergänzungsmitteln nicht nur seiner Gesundheit, sondern auch noch der Natur etwas Gutes tun, sollte er unbedingt Friends of the Sea (FOS) zertifizierte Produkte kaufen. Sie stammen ausschließlich aus nachhaltiger Fischerei. FOS erfüllt mit seinen Fischfang-Kriterien alle FOS Richtlinien für nachhaltige Fischerei. Die PG-Naturpharma GmbH ist der exklusive Distributor für die EPAX® marinen Omega-3-Konzentrate für Deutschland, Österreich und die Schweiz des renommierten norwegischen Herstellers Epax Norway AS. EPAX®-Konzentrate sind die am besten dokumentierten Omega-3-Produkte in der Nahrungsergänzungsmittelindustrie und wurden in mehr als 100 klinischen Studien getestet.

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Weitere Nahrungsergänzungsmittel für Herz und Kreislauf

Wer Herzerkrankungen vorbeugen möchte, kann das auch mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln tun. Es gibt Mikroalgen Präparate, in denen DHA und EPA ebenfalls in hoher Bioverfügbarkeit vorliegen. Verbraucher, die damit lieber ihren Salat anreichern möchten, können das in Form eines DHA Öls mit Mikroalgen-Omega-3 tun. Auch Zitrus-Fruchtschalen-Extrakte mit Palmöl-Früchten senken den erhöhten Blutfettspiegel und beugen so Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Krankheiten vor. Die zusätzliche Aufnahme von Vitamin K2 aktiviert die Enzyme des Kalzium Stoffwechsels, sodass sich der Mineralstoff nicht auf den Gefäß-Innenwänden, sondern nur in der Zahn und Knochensubstanz ablagert. Knoblauch-Präparate können den Cholesterinspiegel senken und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Eine noch bessere Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System als Fischöl hat Krill-Öl.

Krill-Öl und Herz-Gesundheit

Als Krill bezeichnet man winzige Krebstiere, die bevorzugt in den kalten Strömungen des nördlichen Atlantik leben. Da sie an Phospholipide gebunden sind, können sie vom Körper noch besser aufgenommen werden als Fischöl. Wie verschiedene klinische Studien zeigen, haben sie eine noch stärkere cholesterinsenkende Wirkung als die Kapseln mit dem hochdosierten Fischöl: Bei Krill-Öl beträgt das Verhältnis Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren sogar 15:1. Außerdem erwies sich Krillöl-Omega-3 bei der Behandlung von Arteriosklerose und rheumatischen Erkrankungen als äußerst erfolgreich.

Wie viel Omega-3-Fettsäuren sollte man zu sich nehmen?

Hier gibt es natürlich unterschiedliche Meinungen und Angaben, die selbstverständlich auch davon abhängen, ob man schon an Herz-Kreislauf-Beschwerden leidet oder auch vom Alter abhängen. Grundsätzlich tendieren die Empfehlungen zwischen 0,2g und 1g pro Tag, wobei z.B. Frauen während der Schwangerschaft und der Stillzeit mindestens 0,2g DHA täglich zu sich nehmen sollten. Menschen mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen können bis zu 1g EPA/DHA täglich gut vertragen. Diese Empfehlungen ersetzen jedoch keinesfalls die Empfehlung des Arztes und sollten mit einem entsprechenden Fachmann besprochen werden. Gesunde Menschen sollten jedoch keinesfalls auf die stetige Zunahme verzichten und auch täglich ca. 0,3g zu sich nehmen.

Fazit:

In unserer täglichen Ernährung sind Omega-3 Fettsäuren leider immer noch viel zu häufig ein „Exote“. Wir sollten es vielmehr den Eskimos nachmachen und auf eine natürlichere und ausgewogenere Ernährung mit Fischfetten bzw. Fischöl achten. Trotz der vielfältigen positiven Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren sind diese den meisten Menschen nicht bekannt. Umso wichtiger ist es, diese in den täglichen Essensplan mit einzubeziehen und zu berücksichtigen.