Omega 3 für Kinder, warum essentielle Fettsäuren die Entwicklung und Gesundheit deines Kindes fördern kann

Omega 3 für Kinder enthält hochwertige Omega 3 Fettsäuren, die der Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren zugeordnet werden. Der menschliche Körper kann diese essentiellen Fettsäuren nicht selbst produzieren. Der Bedarf an Omega 3 muss deshalb über die Nahrung gedeckt werden. Leider sind die Speisen, in denen die Fettsäuren nachweislich enthalten sind wie Rohkost, Pflanzenöle und vor allem Fisch, bei Kindern nicht besonders beliebt.

Mit einer Fischstäbchen-Mahlzeit die Woche lässt sich der Bedarf bei Weitem nicht decken. Wenn du bei der Frage, ob dein Dreikäsehoch das Grüne auf seinem Teller gerne an den Rand schiebt, wahrscheinlich nicken musst, kann Omega 3 für Kinder dir helfen, einem ernährungsbedingtem Mangel deines Kindes an Omega 3 Fettsäure auszugleichen. Omega 3 für Kinder setzt dort an, wo die essentielle Fettsäure nicht in ausreichendem Maße über die Nahrung zugeführt wird und ein nahrungsbedingter Omega 6 Überschuss zu vermuten ist.

Omega 3 und 6 – bitte für Ausgleich sorgen

Die Studienlage zu Omega 3 Fettsäuren und ihre positiven Effekte auf Herz-Kreislauf System und Gehirntätigkeit gilt offiziell zwar noch als eineindeutig, Ernährungswissenschaftler sprechen aber vom Verhältnis Omega 3 zu 6. Ein Überschuss an Omega 6 kann sich nachteilig auf bestimmte Stoffwechselabläufe im Körper auswirken. In Studien des National Center for Health Statistics (NCHS) konnte nachgewiesen werden, dass ein unausgeglichenes Verhältnis der beiden Fettsäuren Auswirkungen auf Lern- und Leistungsfähigkeit von Kindern hat. Im Gegensatz zu Omega 3 ist Omega 6 in Fleisch, Weizen-und Milchprodukten enthalten. Es erklärt sich also fast von selbst, woraus der Überschuss resultiert. Mit Omega 3 für Kinder kannst du den durch die Ernährung bedingten Überschuss an Omega 6 ausgleichen und den Bedarf deines Kindes an Omega 3 abdecken.

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Omega 3 Fettsäure – was ist das eigentlich genau?

Fettsäuren im Allgemeinen sind langkettige Kohlenstoffketten. Man unterteilt sie in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Gesättigte Fettsäuren liegen in fester (Butter, Schmalz etc.), ungesättigte Fettsäuren in flüssiger Form (Öle, Lebertran) vor.

Während die gesättigten Fettsäuren über Bausteine aus Einfachverbindungen verknüpft sind, verfügen ungesättigte Fettsäuren über Doppelbindungen. Ihren Namen hat die Omega 3 Fettsäure, weil sich bei ihr die erste Doppelbindung an der dritten Kohlenstoffverbindung befindet. Im Folgenden und für dich zur Übersicht die wichtigsten Vertreter der ungesättigten Fettsäuren und ihre Abkürzungen:

  • Linolsäure (LA) Omega 6
  • Alpha-Linolensäure (ALA) Omega 3
  • Docosahexaensäure (DHA)
  • Eicosapentaensäure (EPA)

Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) zählt zu den essentiellen Fettsäuren. Essentiell, das heißt, der Körper kann sie nicht selbst produzieren. Omega 3 und 6 müssen ihm also über die Nahrung zugeführt werden. Beide Fettsäuren werden vom Körper für eine Vielzahl an Stoffwechselfunktionen benötigt.

So gelten sie zum Beispiel als Vorläufer bestimmter Botenstoffe, die unter Anderem an der Regulierung des Blutdrucks und bestimmten Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Während Omega 6 entzündungsfördernd wirkt (Immunreaktion), hat Omega 3 mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften eine ausgleichende Wirkung.

DHA und EPA

Aus Alpha-Linolensäure (Omega 3) werden im Körper DHA und EPA synthetisiert – beides wichtige Bausteine für die Zellmembran. Die Enzyme, die an diesem Prozess beteiligt sind, werden jedoch auch für die Verstoffwechselung von Omega 6 benötigt. Um eine optimale Zellgesundheit zu gewährleisten, müssen beide Fettsäuren dem Körper im richtigen Verhältnis zueinander zur Verfügung stehen.

Omega 3 und seine Aufgaben im Körper

Omega-3-Fettsäuren gelten zuallererst als wichtige Energielieferanten. Sie sind in ihrer Synthese zu DHA und EPA Bestandteile der Zellmembranen und wirken an der Energiespeicherung mit. Darüber hinaus wird Alpha-Linolensäure auch für folgende Prozesse des Körpers benötigt:

  • Proteinsynthese
  • kindliche Gehirn- und Netzhautentwicklung
  • entzündungs – und gerinnungshemmend
  • Immunsystem / Schutz vor Infektionen
  • Gewebshormonbildung
  • Schutz vor Zellschädigung und Zellalterung
  • Gefäßschutz
  • blutdrucksenkend
  • zur Vorbeugung von Herzerkrankungen

Omega 3 Fettsäuren sind nachweislich wichtig für die unterstützende Gesundheitsvorsorge bei Kindern. Um einem Mangel an Alpha-Linolensäure vorzubeugen und die kindliche Entwicklung zu unterstützen, sollten Eltern Wert auf eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem Omega 3 legen.

Warum stecken die gesunden Fette vor allem in fettreichen Kaltwasserfischen?

Laut Wissenschaft sind Omega 3 Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen weniger wirksam als die aus fetten Kaltwasserfischen gewonnenen Verbindungen. Das liegt daran, dass der Körper die Nährstoffe aus Fisch besser verarbeiten kann. Auf dem Speiseplan der Fische stehen Algen, die natürliches DHA und EPA enthalten. Der Körper muss diese bei regelmäßigem Fischverzehr also nicht mehr synthetisieren. Nahrungsergänzungsmittel mit Omega 3 sollten also vornehmlich aus Fischöl gewonnen werden.

Märchen und Mythen – kann Omega 3 Fettsäure das Wohlergehen und die Gesundheit meines Kindes wirklich beeinflussen?

Vielleicht erinnerst du dich? Schon die Oma schwor auf die Kraft des täglichen Löffels Lebertran. Weil Kinder noch im Wachstum und ständig in Bewegung sind, arbeitet ihr Stoffwechsel sehr viel schneller als der von Erwachsenen. Die Nahrung und die Nährstoffe, die mit ihr aufgenommen werden, haben einen unwiderlegbaren Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern. Besonders in ärmeren Ländern zeigen sich die fatalen Folgen dauerhafter Mangelernährung.

Nahrungsergänzung für Kinder – sinnvoll oder unnötig?

Laut Health- Claims-Verordnung (HCVO) sind DHA und Alpha-Linolsäure, im Bezug auf die Entwicklung und Gesundheit von Kindern, eine der wenigen Inhaltsstoffe üblicher Nahrungsergänzungsmittel, für die Gesundheitsaussagen getroffen werden können. DHA, die Fettsäure, die aus der Synthese von Alpha- Linolsäure hervorgeht, ist wichtig für den normalen Aufbau der Sehkraft bei Säuglingen. Omega 3 und 6 unterstützen gesundes Wachstum und Entwicklung eines Kindes. Die positiven Effekte auf die Gesundheit im Kindesalter sind also belegt. Zwar ist sich die Wissenschaft einig, dass Omega 3 über die Nahrung aufgenommen werden sollte, aber Kinder haben nun mal ihren eigenen Kopf.

Warum Omega 3 als Nahrungsergänzung?

Omega 3 findet sich vor allem in fettreichem Seefisch und der lässt sich mitunter schwer im kindlichen Speiseplan unterbringen. Wenn du aufgrund der eigenwilligen Essgewohnheiten deines Sprosses eine Unterversorgung mit Omega 3 vermutest, kannst du den Kinderarzt hierzu ansprechen. Mit Omega 3 für Kinder lässt sich darüber hinaus eine gute Versorgung mit Alpha-Linolensäure gewährleisten.

Und ein Mangel? Wie macht der sich bemerkbar?

Mögliche Symptome, die auf einen Mangel an Omega 3 hinweisen können:

  • Müdigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • trockene Haut
  • Störungen der Konzentration und des Erinnerungsvermögens
  • Depressionen

Störungen im Wohlbefinden deines Kindes und sonstige Auffälligkeiten solltest du immer zunächst mit deinem Kinderarzt besprechen!

Omega 3 und das Gehirn – welchen Einfluss hat Alpha-Linolensäure auf die kindlichen Gehirnfunktionen?

Neben dem Fettgewebe selbst verfügt das menschliche Gehirn laut Wissenschaft über das fettreichste Gewebe im ganzen Körper. Das Fett in unserem Nervensystem, einschließlich Gehirn besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil aus DHA. Unter anderem sorgt DHA auch dafür, dass der Austausch von Botenstoffen reibungslos funktioniert. Eine gute DHA Versorgung des Kindes sollte deshalb schon im Mutterleib gewährsleistet sein. Schwangere haben einen erhöhten Omega 3 Bedarf! Laut Studien unterstützt eine weiterhin gute DHA Zufuhr auch nach der Geburt die geistige und motorische Entwicklung von Kindern. Der Omega-6 zu 3-Quotient im Nervensystem liegt bei 1:1 (Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren in gleicher Verteilung) In der Nahrung liegt dieser Quotient mit durchschnittlicher Kost bei etwa 10:1. Kindern und Jugendlichen weisen mitunter Werte von 15-25:1 auf. In Studien wurde gezeigt, dass Omega 3 besonders als Ausgleich zu Omega 6 positive Effekte auf das kindliche Lernverhalten und die geistige Leistungsfähigkeit von Kindern hat.

Laut Studien haben Omega 3 Fettsäuren Einfluss auf:

  • Merkfähigkeit
  • Kognitive Leistungsfähigkeit
  • Soziales Verhalten
  • Konzentration

* Quelle: https://www.dr-schmiedel.de/adhs-omega-3/

Omega für 3 Kinder richtet sich deshalb an Eltern, die die Omega 3 Versorgung und damit die geistige Leistungsfähigkeit ihrer Sprösslinge direkt beeinflussen wollen.

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Omega 3 bei ADHS und Demenz? Was ist dran an aktuellen Forschungsergebnissen?

Neuere Studien untersuchen den Zusammenhang von Omega 3 Fettsäuren mit der Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms. Betroffene Kinder leiden unter Unruhe, Impulsivität und Konzentrationsstörungen. Es existieren noch keine empirischen Beweise, aber laut Forschung zeigen ADHS- Patienten einen Rückgang der Symptome unter der Einnahme von Omega 3 Fettsäuren. Die kognitive Leistungsfähigkeit nehme zu. Die Forscher gehen davon aus, dass Omega 3 einen positiven Einfluss auf leichtere Fälle von ADHS hat. Auch in der Demenzforschung konnten laut Studien positive Effekte auf die geistige Leistungsfähigkeit älterer Menschen unter der Gabe von Omega 3 beobachtet werden. Aus den genannten Ergebnissen lassen sich Rückschlüsse auch auf die Unterstützung der kognitiven Leistungsfähigkeit gesunder Probanden ziehen. Omega 3 kann laut Studien also einen Beitrag zur Intelligenzentwicklung deines Kindes leisten, indem es die Überversorgung mit Omega 6 abschwächt und für einen ausgeglichenen Quotienten im Nervensystem sorgt.

Omega 3 für Kinder – ab wann und wie viel?

Auf eine optimale Versorgung mit Omega 3 solltest du schon in der Schwangerschaft Wert legen. Als wichtiger Bestandteil von Netzhaut und Gehirn lagert sich die Fettsäure schon beim Embryo in die genannten Organe ein. In den ersten Jahren setzt sich diese Entwicklung fort und sollte mit ausreichender Zufuhr von Omega 3 unterstützt werden. Um darüber hinaus eine optimale Versorgung mit der essentiellen Fettsäure zu garantieren, solltest du zweimal die Woche Meeresfisch auf den Speiseplan setzen. Weil das in der Umsetzung nicht immer funktioniert, kannst du alternativ auf hochwertige Fischölkapseln wie Omega 3 für Kinder zurückgreifen.

Unabhängige Fachgesellschaften empfehlen eine tägliche Aufnahme von mindestens 250 Milligramm Omega 3. Für Kinder gilt zusammengefasst nach einer Veröffentlichung des Institute of Medicine, Food ans Nutrion Board, Washington, National Academy Press 2005:

  • Geburt bis 6 Monate / 7 bis 12 Jahre 500 mg*
  • 1 -3 Jahre 700 mg*
  • 4 – 8 Jahre 900 mg*
  • 9 – 13 Jahre 1200 mg*
  • 14 – 18 Jahre 1600 mg*

Quelle: https://www.cerascreen.de/blogs/gesundheitsportal/omega-3-und-omega-6-fettsauren

Studien zeigen, dass besonders Kinder im Alter von vier und zehn Jahren mit den langkettigen Omega 3 Fettsäuren unterversorgt sind. Wenn die essentiellen Fettsäuren nicht über die Nahrung aufgenommen werden können, sollte man über die Zufuhr aus Nahrungsergänzungsmitteln nachdenken.

Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Überdosierung

Nach Angaben unabhängiger Institute sind Fischölmengen bis zu 3 g pro Tag unbedenklich. Höhere Dosierungen dürfen jedoch nur vom Arzt verordnet werden. Welche Dosierung für dein Kind die richtige ist, hängt stark davon ab, wie viel Omega 3 es über die Nahrung zu sich nimmt und wie hoch im Gegensatz dazu die Zufuhr von Omega 6 angesetzt ist. Je mehr Linolsäure (Omega 6) über die Nahrung aufgenommen wird, umso mehr Alpha Linolsäure (Omega 3) ist nötig, um das gesunde Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Die täglich empfohlene Menge an Omega 3 sollte nicht dauerhaft überschritten werden. Am besten teilst du die tägliche Dosis auf zwei Rationen auf, um einen ausgewogenen Spiegel an Omega 3 zu begünstigen. Wir empfehlen dir, Omega 3 für Kinder zu einer der drei Hauptmahlzeiten oder im Zuge einer Zwischenmahlzeit zu verabreichen.

Bei höheren Dosierungen (über 20 Gramm pro Tag) kann es in manchen Fällen zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Blähungen und Durchfall kommen. Fest eingestellte Diabetiker sollten unter regelmäßiger Gabe von Omega 3 Fettsäuren vermehrt ihren Blutzucker überwachen. Leidet dein Kind an einer chronischen Infektionskrankheit oder erhöhter Infektanfälligkeit solltest du die Gabe von Omega 3 für Kinder mit deinem Arzt besprechen. Die Möglichkeit, dass Omega 3 Fettsäuren die Immunabwehr teilweise heruntersetzt, ist nicht ausgeschlossen.

Im Allgemeinen können Nahrungsergänzungsmittel in keinem Fall die positiven Effekte einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils ausgleichen. Kinder sollten so früh als möglich an die verschiedenen und gesunden Nahrungsmittel und ihre Geschmäcker gewöhnt werden. Omega 3 für Kinder kann zu einer gesunden Entwicklung deines Kindes beitragen, ist aber kein Ersatz für abwechslungsreiche Kost und ausreichende Bewegung.