Magnesiumcitrat und Magnesiumoxid – die ideale Magnesium Aufnahme

Magnesiumcitrat wichtig für die MuskelfunktionMagnesiumcitrat und Magnesiumoxid – die ideale Magnesium Aufnahme

Fast jeder Mensch hatte schon einmal mit nächtlichen Wadenkrämpfen, einem Gefühl der inneren Unruhe oder mit einer anhaltenden Müdigkeit zu kämpfen. Dass diese Symptome häufig mit einem Magnesiummangel in Verbindung stehen, wissen jedoch nur die wenigstens. Doch wie kommt es zu einem Magnesiummangel und wie kann eine konstante Versorgung des Körpers mit Magnesium gewährleistet werden?

 

Was ist Magnesium?

Magnesium (Mg) ist ein für den Menschen lebenswichtiges Mineral. Der Körper benötigt dieses Element dabei nicht nur für die Zellteilung, sondern auch für die Aufrechterhaltung der Muskelfunktion. Dabei zeigen Studien, dass bis zu 40 % der Deutschen die empfohlene Tagesdosis von 300 bis 400 mg unterschreiten.

 

Wie entsteht Magnesiummangel?

Unsere Vorfahren litten nur selten an einem Magnesiummangel, da sie ihren Bedarf über die Nahrung abdecken konnten. Durch den jahrelangen Einsatz von Düngemitteln und Chemikalien in der Landwirtschaft und der Forcierung von Monokulturen wurden die Ackerböden mit der Zeit jedoch immer ausgelaugter. So weisen Pflanzen heutzutage einen viel geringeren Magnesiumgehalt auf, als noch vor einigen Jahrzehnten. Das führt dazu, dass Menschen ihren Magnesiumbedarf immer schwerer allein über die Nahrung sichern können.

Weitere Faktoren, die einen Magnesiummangel begünstigen, sind zudem einseitige Ernährungsformen, der erhöhte Konsum von Fast Food und Krankheiten wie Diabetes, Alkoholismus, chronische Darm- und Nierenerkrankungen sowie die Einnahme verschiedener Medikamente.

 

Was sind die Folgen eines Magnesiummangels?

Magnesium reguliert die psychischen Funktionen im Körper und wirkt ausgleichend bei Stress und erhöhter körperlicher Anstrengung. Ein Mangel äußert sich daher häufig durch Müdigkeit, eine verringerte Leistungsfähigkeit oder durch nächtliche Wadenkrämpfe.

Zudem kann ein Magnesiummangel nicht nur unmittelbare Symptome hervorrufen, sondern den Körper auch langfristig schädigen. Der menschliche Körper verfügt über 25 bis 28 Gramm dieses lebensnotwendigen Stoffs, wobei der Großteil in den Knochen gespeichert wird. Kommt es über einen längeren Zeitraum zu einer unzureichenden Versorgung, so zehrt der Körper von seinem Depot. Dieser Vorgang kann dann wiederum die Zähne und Knochen nachhaltig schädigen.

 

Magnesiumpräparate

Um einen bestehenden Mangel auszugleichen, können Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Diese Präparate unterscheiden sich jedoch nicht nur in ihrer Dosierung, sondern auch in ihrer Zusammensetzung.

 

Magnesiumarten

Häufig enthalten Magnesiumkapseln oder Magnesiumpulver nur das günstige Magnesiumoxid, welches bei der Verbrennung des Elements entsteht. Es eignet sich durch seinen hohen Gehalt an echtem Mg besonders gut für den hoch dosierten Einsatz. Magnesiumoxid hat jedoch den großen Nachteil, dass es der Körper nur sehr langsam aufnimmt und schwer verarbeiten kann. Im Gegensatz dazu weist Magnesiumcirat eine wesentlich bessere Bioverfügbarkeit auf und kann somit schnell vom Körper absorbiert werden. Magnesiumcirat, welches eine Verbindung des Elements mit einem Salz der Zitronensäure ist, ist jedoch nicht nur teuer, sondern hat auch nur einen geringen Gehalt an echtem Mg. Hochwertige Präparate kombinieren daher immer beide Magnesiumarten. Magnesiumoxid und Magnesiumcirat ergänzen sich perfekt und können so eine optimale Versorgung des Körpers mit dem Mengenelement garantieren.

 

Vorteile von Magnesiumkapseln

Abhängig von den persönlichen Lebensumständen, kann die Einnahme von Magnesiumkapseln überaus sinnvoll sein. Der Einsatz von Präparaten ist dabei relativ unproblematisch, da eine Überdosierung so gut wie unmöglich ist. Vor allem Sportler und Menschen in stressigen Lebenssituationen können von der Einnahme von Magnesiumpräparaten profitieren. Aber auch für Schwangere, die ab dem zweiten Trimester einen erhöhten Magnesiumbedarf haben, kann eine Supplementierung durch Kapseln oder Pulver eine gute Möglichkeit sein, sich und ihr Kind perfekt zu versorgen. Ungeborene Kinder benötigen Magnesium für ihr Wachstum und ein Mangel kann nicht nur das Geburtsgewicht negativ beeinflussen, sondern auch Frühgeburten begünstigen.

Studien zeigen zudem, dass sich die Einnahme des Elements günstig auf die Leistungsfähigkeit von chronisch Herzkranken auswirkt und auch den gefährlichen LDL-Cholesterinspiegel nachhaltig senken kann. Eine ausreichende Magnesiumversorgung verstärkt darüber hinaus die Darmbewegungen, was in weiterer Folge die Verdauung positiv beeinflusst. Auch die Entstehung von Nierensteinen kann durch eine Einnahme von Magnesiumkapseln vermieden werden.

 

Fazit

Die Einnahme von Magnesiumkapseln ist für viele Personengruppen eine gute Möglichkeit, einem Magnesiummangel vorzubeugen oder einen bestehenden Mangel auszugleichen. Für den erfolgreichen Einsatz ist jedoch nicht nur eine langfristige Einnahme notwendig, sondern auch die Verwendung hochwertiger Präparate, die unterschiedliche Magnesiumarten kombinieren.
 


 

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