L-Arginin als natürliches Potenzmittel!?

Immer mehr deutsche Männer sind von einer erektilen Dysfunktion betroffen. Eine erektilen Dysfunktion kann durch eine Vielzahl an Ursachen ausgelöst werden kann.  Zu den aufgelisteten möglichen Ursachen zählen Operationen, Bestrahlungen, Verletzungen, Bandscheibenvorfälle, Schäden an peripheren Nerven, Multiple Sklerose, Alzheimer und Morbus Parkinson. Auch können Leber- und Nierenleiden und schwere Krankheiten wie Krebs oder Diabetes mellitus zu Erektionsproblemen führen.

Mögliche Ursachen:

Zu 70 Prozent stellen körperliche Probleme die Ursache dafür dar, dass es zu keiner Erektion kommt. In den meisten Fällen liegen Störungen der Durchblutung vor. Da die Schwellkörper bei einer Erektion im Normalfall mit sehr viel Blut versorgt werden. Wenn die Arterien verkalkt sind, spricht man von Arteriosklerose. Es kann auch sein, dass das Blut über die Venen zu schnell abtransportiert wird. Bei einigen Männern treffen sogar beide Probleme zu.

In einem interessanten Fachartikel habe ich gelesen, dass Durchblutungsstörungen das Risiko einer erektilen Dysfunktion steigern. Ich hatte weder Störungen meines Fettstoffwechsels und bin auch nicht übergewichtig, ich trieb zu jener Zeit viel Sport und konnte somit einen Bewegungsmangel ausschließen. Ich aß keineswegs ungesund und einseitig. Von der Liste der möglichen Ursachen konnte ich auch Zigaretten- und Alkoholkonsum ebenso ausschließen wie die Einnahme von entwässernden Medikamenten und Antidepressiva.

Obwohl all diese Risikofaktoren nicht auf mich zutrafen, hatte ich dennoch Erektionsprobleme.

Mögliche Ursachen im Überblick:

  • körperliche Probleme
  • Durchblutungsstörungen
  • Arteriosklerose
  • Operationen und Bestrahlungen
  • Verletzungen
  • Bandscheibenvorfälle
  • Schäden an peripheren Nerven
  • Multiple Sklerose
  • Alzheimer und Morbus Parkinson
  • Leber- und Nierenleiden
  • Krebs
  • Diabetes mellitus
  • Störung des Stoffwechsels
  • Störung des Fettstoffwechsels
  • Übergewicht
  • zu wenig Bewegung
  • Zigaretten- und Alkoholkonsum
  • ungesunde Ernährung

Meine Odyssee:

Ein Freund riet mir zur bekannten blauen Pille, die ich im Internet bestellt habe. Allerdings würde ich keinem Mann anraten, auf eigene Faust ein synthetisches Potenzmittel einzunehmen, ohne vorher einen Arzt zu konsultieren. Kurz nach der Einnahme des ersten Potenzmittels begann mein Kopf so sehr zu schmerzen, dass ich keineswegs in der Lage dazu war, mit meiner Frau Geschlechtsverkehr auszuüben. Natürlich versuchte ich es wenige Tage später nochmals. Allerdings bekam ich beim zweiten Versuch nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch Herzrasen. Aufgrund dieser Nebenwirkungen entsorgte ich die restliche Packung und da ich das Problem nicht selbst in den Griff bekam, blieb mir nichts anderes übrig, als einen Facharzt aufzusuchen.

Im Nachhinein ärgere ich mich über mich selbst, ein Medikament ohne ärztlichen Rat eingenommen zu haben. Ich habe die Gefahr unterschätzt und es war mir einfach peinlich, dieses Problem einem Arzt zu schildern.

Ich recherchierte im Internet und wählte einen Facharzt in meiner Nähe aus, der auch mit Naturmedizin betraut war.

Mit L-Arginin Potenz auf natürliche Art und Weise steigern:

Nach einigen Untersuchungen stellte der Experte fest, dass mein Testosteronspiegel zwar im Idealbereich lag, mein Blutdruck jedoch leicht erhöht war.

Der Arzt informierte sich auch über mein Berufs- und Privatleben und erst bei diesem Gespräch erkannte ich, dass ich eine ziemlich stressige Zeit durchlebte. Dieser Stress war mir eigentlich gar nicht bewusst, da ich meinem neuen Job als Abteilungsleiter gerne nachging und meine Frau, die zu jener Zeit schwanger war, über alles liebte und ich mich auf den Zuwachs freute.

Der Facharzt erklärte mir, dass Erektionsprobleme oftmals ein Warnzeichen einer Gefäßerkrankung darstellt. Im schlimmsten Fall können Verkalkungen der Gefäße zu Schlaganfall oder Herzinfarkt führen und tödlich sein. Diese Nachricht schockierte mich und ich bekam es mit der Angst zu tun. Jedoch konnte mich der Schul- und Naturmediziner beruhigen. Um zu verhindern, dass ein Betablocker gegen meinen zu hohen Blutdruck die Erektionsstörungen zusätzlich begünstigt, versuchten wir es mit einem natürlichen Extrakt, dem sogenannten L-Arginin. Dieses Nahrungsergänzungsmittel soll sich positiv auf eine erektile Dysfunktion auswirken, sofern diese von Durchblutungsstörungen, zu engen Blutgefäßen oder Venen und Stress ausgelöst wird.

Ich kann nur bestätigen, was die Traditionelle Chinesische Medizin und die indische Heilkunst Ayurveda schon seit Jahrhunderten wissen: L-Arginin hat positive Auswirkungen auf einen leicht erhöhten Blutdruck und Erektionsprobleme können natürlich behandelt werden, zumindest in meinem Fall zeigte sich schon bald eine Besserung!

Nicht immer sind PDE5-Hemmer notwendig, die in synthetisch hergestellten und rezeptpflichtigen Medikamenten enthalten sind, da diese zu zahlreichen Wechsel- und Nebenwirkungen führen können. Natürlich können diese Medikamente bei einer erektilen Dysfunktion für Besserung sorgen, jedoch sollten Männer zuerst einmal versuchen, das Problem mit einem natürlichen Mittel in den Griff zu bekommen. Einige Betroffene nehmen die Aminosäure L-Arginin zur Potenz zusammen mit einem Potenzmittel ein und somit kann die Dosis des chemischen Produkts minimiert werden.

Was ist L-Arginin?

Hinter der Bezeichnung L-Arginin oder Arginin verbirgt sich eine semi-essenzielle Aminosäure, welche sich nicht nur unter Sportlern großer Beliebtheit erfreut. Arginin versorgt den Körper mit einer sehr wichtigen Aminosäure, die der Körper zwar selbst produzieren kann, jedoch meist zu wenig, da die Produktion im Alter abnimmt. Somit ist es wichtig, diese Aminosäure in Form eines Nahrungsergänzungsmittels aufzunehmen. Im Vergleich zu anderen Aminosäuren enthält L-Arginin das meiste Stickstoffmonoxid.

Was ist die Wirkung von L-Arginin?

Aufgrund des hohen Stickstoffmonoxid-Anteils können sich die Blutgefäße entspannen und ausdehnen. Bei regelmäßiger Einnahme von L-Arginin kann sich möglicherweis die Durchblutung verbessern, der Penis wird mit ausreichend Blut versorgt und Erektionsprobleme können auf natürliche Art und Weise behandelt werden. Die Wirkungsweise der semi-essenziellen Aminosäure ist extrem vielschichtig. Neben der Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße wird auch die körpereigene Produktion der weißen Blutkörperchen angeregt, welche das Immunsystem unterstützen und bei Diabetes mellitus helfen. In puncto Erektionsfähigkeit arbeiten L-Arginin mit Stickstoffmonoxid zusammen und somit wird die Blutzirkulation der Gefäße angekurbelt. Zahlreiche Männer berichten positiv davon, wie sie mit L-Arginin ihre Potenz steigern konnten.

Wirkt L-Arginin dauerhaft?

Eine dauerhafte Wirkungsweise kann nur dann erzielt werden, wenn die semi-essenzielle Aminosäure regelmäßig eingenommen wird, da die Kettenreaktion nicht unterbrochen werden soll. Nach der Einnahme kann sich vermehrt Stickstoffmonoxid bilden. Folglich wird die Durchblutung möglicherweise verbessert. Die Arterien entspannen sich und können sich ausdehnen. Der erregte Penis ist entspannt, die Blutgefäße und Schwellkörper werden besser durchblutet und eine Erektion wird möglich. L-Arginin zur Potenz ist eine ausgezeichnete Alternative, die eine Chance verdient!

Nachteil der Einnahme von L-Arginin:

Das einzige Manko ist, dass die Einnahme regelmäßig erfolgen sollte. Fachärzte raten, das Extrakt zweimal täglich einzunehmen, da die Wirkungsdauer nach einigen Stunden abbaut. Bis die positiven Wirkungen einsetzten, dauerte es rund vier Wochen. Nach etwa einem Monat nach der ersten Einnahme bekam ich endlich wieder eine Erektion und es gab beim Geschlechtsverkehr keinerlei Komplikationen. Im Gegensatz zur Einnahme der blauen Pillen, verspürte ich weder Kopfschmerzen noch Herzklopfen. Ich selbst kann bezeugen, dass L-Arginin die Potenz steigert!

Wozu benötigt der Körper L-Arginin?

L-Arginin steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Sportler können von dieser Aminosäure ebenso profitieren wie Personen, die einem hohen Stress und Leistungsdruck ausgesetzt sind. Arginin wirkt wie ein leichter PDE5-Hemmer, der in chemisch hergestellten Potenzmitteln enthalten ist. Zahlreiche Männer leiden an Erektionsproblemen, da sie im Job oder Privatleben stark unter Druck gesetzt sind. L-Arginin hat laut mehreren Studien einen positiven Einfluss auf Stress. Männer, die an Versagensängsten im Bett leiden, sollten dieser Aminosäure eine Chance geben, bevor sie zu den blauen Tabletten greifen! Die semi-essenzielle Aminosäure kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass sich das Blut bei Stimulation im Penis staut. Seit vielen Jahrhunderten verabreichen Chinesiologen L-Arginin für die Potenz.

Die proteinogene Aminosäure setzt sich aus Eiweiß zusammen und sie kann vom Körper selbst hergestellt werden. Leider können äußere Faktoren wie Stress, Sorgen und Krankheiten die körpereigene Herstellung minimieren.

Studien:

Klotz, T., Mathers, M.J. & Braun, M. (1999) Effectiveness of oral L-arginine in first-line treatment of erectile dysfunction in a controlled crossover study, Urol International, Volume 63, (pp. 220-223)

Chen, I., Wollman, Y., Chernichovsky, T., Iaina, A., Sofer, M. & Matzkin, H. (1999) Effect of oral administration of high-dose nitric oxide donor L-arginine in men with organic erectile dysfunction: results of a double-blind, randomized placebo-controlled study, BJU International, Volume 83, issue 3, (pp. 269-273)

L-Arginin ist natürliche Alternative zu Viagra, Sildenafil und Co:

Im Gegensatz zu Potenzpillen ist bei der Einnahme von L-Arginin eine Erektion nicht auf Abruf möglich. Eine sexuelle Stimulation ist grundlegend, damit sich die Schwellkörper mit Blut füllen und dieses nicht zu schnell wieder aus dem Penis fließt. Dieser Umstand ist von Vorteil, da somit peinliche Situationen vermieden werden können. Der Penis wird nur dann hart, wenn sexuelle Reize einwirken. Ist die Potenzstörung entweder stressbedingt oder ist der Blutdruck leicht erhöht, so kann Arginin auf natürliche Art und Weise Abhilfe schaffen. Im Gegensatz zu chemisch hergestellten Mitteln treten unliebsame Nebenwirkungen der semi-essenziellen Aminosäure nur sehr selten auf. Demzufolge entscheiden sich immer mehr Männer mit Testosteronmangel dazu, anstelle von blauen Pillen mit L-Arginin die Potenz zu steigern.

Nebenwirkungen von L-Arginin:

Wie bei allem, was wir zu uns nehmen, ist die Menge und die Häufigkeit der Einnahme entscheidend. Mein Facharzt riet mir, L-Arginin zwei- bis dreimal täglich einzunehmen, da der menschliche Körper diese Aminosäure nach einigen Stunden abbaut. Wichtig ist, die empfohlene Tagesdosis keinesfalls zu erhöhen, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Eine zu hohe Dosis an L-Arginin kann gleich zu mehreren Nebenerscheinungen führen, welche den Geschlechtsverkehr ebenso wie das sexuelle Verlangen stark trüben. Bei einer zu hohen Dosierung können krampfartige Bauchschmerzen, Brechreiz und starke Übelkeit auftreten. Neben Störungen des Verdauungstrakts können auch Kopfschmerzen einsetzen. Ich habe mich an die empfohlene Tagesdosis gehalten und somit hatte ich keine der eben aufgezählten Nebenwirkungen. Aufgrund meiner positiven Erfahrungen kann ich Männern, die an einer Erektionsstörung leiden, dazu raten, mit L-Arginin die Potenz zu steigern.

Dosis von L-Arginin für Potenz:

Männer, die an einer erektilen Dysfunktion leiden, sollten die Einnahme und Dosis unbedingt mit dem Facharzt absprechen. Wer an einer Vorerkrankung leidet, sollte unbedingt eine ärztlich kontrollierte Einnahme sicherstellen, um eklatante Nebenwirkungen zu vermeiden. Wer an einem Magengeschwür leidet, sollte keinesfalls mehr als 15 Gramm L-Arginin pro Tag zu sich nehmen, um einen Magendurchbruch zu vermeiden. Männer, die an einer vorliegenden schweren Infektion leiden, können bei einer zu hohen Dosis Arginin ihr Immunsystem stören.

Patienten, die an Herzschäden oder einer Sepsis leiden, sollten L-Arginin keinesfalls einnehmen, um die Potenz zu steigern und auch Krebskranke sollten nur geringe Mengen der semi-essenziellen Aminosäure zu sich nehmen. Wer Medikamente oder ein chemisches Potenzmittel einnimmt, sollte die Einnahme von Arginin mit dem Arzt absprechen, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Bleiben die Erfolge nach sechs bis acht Wochen aus, so sollte ein Mediziner aufgesucht werden, der die Dosis ändert. Wer die Dosis selbst erhöht, läuft Gefahr, den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht zu bringen und somit ist von einer Selbstindikation ohne Absprache mit einem Arzt dringlich abzuraten.

Männer, die keine dauerhaften Medikamente nehmen und an keiner Krankheit leiden, nehmen zwischen zehn bis 14 Gramm L-Arginin für die Potenz ein. Die empfohlene Dosis hängt auch von der Fitness und vom individuellen Aminosäuren-Haushalt ab.

Welche Lebensmittel sind ausgezeichnete L-Arginin-Lieferanten?

Wer folgende Lebensmittel zu sich nimmt, kann den Körper mit der wichtigen proteinogenen Aminosäure L-Arginin versorgen. In Nüssen, vor allem in Walnüssen, Hülsenfrüchten und Pinienkernen sind große Mengen an L-Arginin enthalten. Ein wichtiger Arginin-Lieferant ist Fisch. Auch in Fleisch ist diese Aminosäure enthalten, jedoch nicht so große Mengen wie in Fisch. Wer seinem Körper Arginin in Form von Lebensmitteln zuführen möchte, sollte vermehrt zu Milch und Milchprodukten greifen.

Wer mit L-Arginin die Potenz positiv beeinflussen möchte, sollte zusätzlich zu einem Nahrungsergänzungsmittel greifen.

L-Arginin-Gehalt von über 15 Prozent:

  • Nüsse
  • Hülsenfrüchten
  • Pinienkerne
  • Fisch
  • Fleisch
  • Milch
  • Milchprodukte

L- Arginin-Gehalt von über sieben Prozent:

  • Buchweizenkörner
  • Erdnüsse
  • ungeschälter Reis
  • getrocknete Erbsen
  • roher Lachs
  • Hähnchenbrust
  • Schweinefleisch

Tipp:

Die empfohlene Tagesdosis kann durch Lebensmittel nicht gedeckt werden. Somit empfiehlt sich die Zufuhr per Nahrungsergänzungsmittel.

Fazit:

Aufgrund meiner positiven Erfahrungen, kann ich nicht nur Männern mit Erektionsstörung, sondern auch Personen, die ihrem Körper etwas Gutes tun möchten, Arginin empfehlen. Als Alternative zu chemisch hergestellten Medikamenten kann auch L-Arginin die Potenz erhöhen!

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