Warum Heidelbeeren bzw. Heidelbeerextrakt für die Sehkraft so wichtig sind

Sicherlich weißt du bereits, dass Karotten gut für die Augen sind, da sie über viel Vitamin A verfügen. Bei einem Mangel an diesem Vitamin leidet das menschliche Augen und die Sehkraft nimmt ab. Was du vielleicht aber noch nicht gewusst hast: Wahre Vitaminbomben für deine visuellen Organe sind auch Heidelbeeren.

Frische Heidelbeeren im Sommer und Frühherbst

Heidelbeeren, die auch als Blaubeeren bezeichnet werden, haben in der Zeit zwischen Ende Juni und September Saison. Wenn du dieses Obst magst, wirst du sicherlich immer wieder gerne Heidelbeeren naschen. Dies ist übrigens auch dann ratsam, wenn du um Heidelbeeren bisher einen Bogen gemacht hast, denn dieses Obst ist eine wahre Gesundheits-Bombe, wie unzählige Studien inzwischen beweisen konnten.

Blaubeeren – bereits roh ein echter Genuss

Bei der Heidelbeere handelt es sich um eine Halbschattenpflanze, die in Nordamerika und Eurasien wächst. Sie bevorzugt feuchte und moosreiche Wälder als Standort. Heidelbeeren lassen sich ganz einfach roh verzehren, können aber auch ebenso zu leckeren Konfitüren, Pürees oder Säften verarbeitet werden.

Was steckt in Heidelbeeren?

Blaubeeren sind tatsächlich echte Vitaminbomben. Vor allem der Anteil an Pro Vitamin A in Blaubeeren fällt sehr hoch aus. Der menschliche Körper kann hieraus das für das Sehvermögen wichtige Vitamin A bilden. Ebenso sind in den blauen Beeren relevante Mengen an Vitamin E und Vitamin C enthalten. Diese Vitamine können bei der Vorbeugung von Zellschäden hilfreich sein. Die blaue Farbe der Beeren lässt sich auf die enthaltenen Anthocyane zurückführen, die ebenso zum Schutz der Zellen beitragen sollen.

Neben diesen Vitaminen sind auch folgende Mineralstoffe in Blaubeeren enthalten:

Blaubeeren für das nächtliche Sehvermögen

Eine besonders verblüffende Wirkung hat die Heidelbeere auf dein nächtliches Sehvermögen. Durch eine regelmäßige Einnahme dieser Früchte kannst du dein nächtliches Sehvermögne möglicherweise unterstützen. Die Wirksamkeit der Blaubeeren auf das menschliche Sehvermögen wurde bereits von der Gelehrten Hildegard von Bingen im Mittelalter beschrieben. Sie empfahl den Einsatz von frischen Heidelbeeren gegen nachlassende Sehkraft. Britische Militärpiloten realisierten die Wirkung der Blaubeeren auf das menschliche Sehvermögen im Zweiten Weltkrieg. So konnten die Piloten ihre Nachtsicht durch den Genuss von Heidelbeerkonfitüre laut den Berichten deutlich verbessern. Im Laufe der Jahre konnten Wissenschaftler schließlich die wirksamen Stoffe in der Heidelbeere identifizieren, die heutzutage in medikamentöser Form bei schlechter Sehleistung zum Einsatz kommen.

Quelle: https://www.mycare.de/blog/blaubeeren-fuer-die-augen-so-verbessern-sie-ihre-sehkraft

Auch Rennfahrer schwören auf Heidelbeerextrakte sowie entsprechende Nahrungsergänzungsmittel, in denen diese Extrakte enthalten sind. Insbesondere bei erwarteten schlechten Sichtverhältnissen oder bei Rennen in der Dämmerung oder den Nachtstunden handelt es sich hierbei um echtes Doping für die Augen.

Warum lässt sich durch Heidelbeeren die Sehkraft verbessern?

Es sind die in Blaubeeren enthaltenen Anthocyanidine, die antioxidativ wirken und die Spannkraft der Augenmuskulatur stabilisieren. Sie schützen die Wände der Blutgefäße vor freien Radikalen. Hierdurch verbessert sich die Sehkraft bei einsetzender Dämmerung und in den Nachtstunden. Entsprechend setzt die Schulmedizin Extrakte der Blaubeeren gezielt gegen Erkrankungen der Netzhaut ein. Da diese Erkrankungen jedoch eine ärztliche Diagnose bedingen, lässt sich das standardisierte Präparat Myrtaven nur auf ärztliches Rezept erhalten.

Welche Nährstoffe sind für das Auge zusätzlich empfehlenswert?

B-Vitamine:

Eine wichtige Rolle für das menschliche Auge spielen vor allem Folsäure und die Vitamine B6 und B12. Wenn die Versorgung mit diesen Vitaminen stimmt, lässt sich das Risiko reduzieren, an einer Makuladegeneration zu erkranken. Darüber hinaus existieren positive Berichte bei der Behandlung von diabetischen Erkrankungen des Auges sowie eines Glaukoms.

Zusatzinfo: Was ist eine Makuladegeneration?

Bei einer Makuladegeneration handelt es sich um eine Augenerkrankung, bei der Betroffene mit den Augen fixierte Objekte nicht mehr scharf sehen können. Patienten, die unter einer Makuladegeneration leiden, können beispielsweise Gesichter erkennen, jedoch nicht die Mimik bzw. die Gesichtszüge. Im Zuge der Abnahme der Sehschärfe bildet sich auch die Fähigkeit zum Lesen zurück. Zudem klagen Betroffene oftmals unter einem schlechteren Erkennen von Farben sowie einem reduzierten Kontrastempfinden und einer mangelhaften Anpassung des Auges an veränderte Lichtverhältnisse. Bei einer Makuladegeneration nimmt die Blendungsempfindlichkeit bei zahlreichen Betroffenen zu und teilweise kann es zu Ausfällen im zentralen Gesichtsfeld kommen.

Lutein:

Häufig tritt eine Makuladegeneration mit einem niedrigen Gehalt an Lutein in der Netzhautmitte auf. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich die Luteinspeicher etwa innerhalb eines halben Jahres auffüllen können, wenn dem Körper hiervon eine ausreichende Menge zugeführt wird.

Zusatzinfo: Was ist Lutein?

Bei Lutein handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, den der menschliche Körper nicht selbst bilden kann. Lutein ist für gutes Sehen wichtig und nimmt zudem schädliche Strahlung auf. Hältst du dich daher oft in der Sonne auf, steigt dein Bedarf an diesem sekundären Pflanzenstoff.

Omega-3-Fettsäuren:

Personen, die vermehrt Omega-3-Fettsäuren aufnehmen, haben ein geringeres Risiko, an einer Makuladegeneration zu erkranken, die das zentrale Sehen bedroht. Zudem scheinen Omega-3-Fettsäuren einen positiven Einfluss auf die Entstehung eines Grauen Stars zu haben. Ein weiterer Vorteil an diesen Fettsäuren ist, dass du seltener unter trockenen Augen leiden musst, wenn du ausreichend von ihnen zu dir nimmst.

Selen:

Dieses Spurenelement spielt eine große Rolle für verschiedene Enzyme, die unter anderem in der Augenlinse sehr aktiv sind. Bei einem Mangel an Selen arbeiten diese Enzyme entsprechend weniger effektiv, was das Auftreten von Zellschäden begünstigen kann.

Vitamin A:

Vitamin A wird auch als Retinol bezeichnet, was die Bedeutung dieses Vitamins auf das Auge bereits andeutet. So befinden sich in der Retina, also der Netzhaut, verschiedene Zellen, die für einwandfreies Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind. Ohne ausreichendes Vitamin A fällt dies dem Auge zunehmend schwerer.

Zusatzinfo: Die Bedeutung von Rhodopsin

Im Zusammenhang mit dem Hell-Dunkel-Sehen relevant ist eines der Sehpigmente in der Retina, das als Rhodopsin bezeichnet wird. Aufgrund seiner Farbe wird es auch als „Sehpurpur“ bezeichnet. Rhodopsin ist im menschlichen Auge verantwortlich für das Hell-Dunkel-Sehen. Enthalten ist Rhodopsin in den Stäbchen der Netzhaut.

Vitamin C:

Wissenschaftler aus den USA konnten entdecken, dass die Zellen in der Netzhaut für ihre Arbeit Vitamin C benötigen. Die Forscher fanden heraus, dass die Nervenzellen regelrecht in hohen Dosierungen des Vitamins baden. Darüber hinaus hat Vitamin C den Ruf eines „Radikalfängers“, wodurch krankhafte Prozesse im Auge verhindert werden können.

Vitamin E:

Auch Vitamin E gilt – genauso wie Vitamin C – als echter Radikalfänger, durch den sich Zellschäden vermeiden lassen. Darüber hinaus kann Vitamin E das gesamte Immunsystem des Menschen unterstützen.

Zeaxanthin:

Auch Zeaxanthin besitzt einen schützenden Effekt. Forscher konnten Zeaxanthin in der Netzhaut finden. Durch diese Substanz lassen sich freie Radikale binden und bestimmte Wellenlängen des Lichts filtern. Hierdurch wird schädliche UV-Strahlung abgefangen. Zeaxanthin kann also gewissermaßen als „innere Sonnenbrille“ bezeichnet werden.

Zink:

Bei vielen älteren Menschen ist eine verringerte Zinkzufuhr keine Seltenheit. Ein solcher Mangel an Zink kann zum Grauen Star und Veränderungen der Augenlinse beitragen. So weisen Personen, die unter einem Grauen Star leiden, häufig einen zu niedrigen Zinkspiegel auf. Aktuell diskutieren Forscher zudem, welche Rolle Zink bei einer Makuladegeneration spielt.

Heidelbeeren sind Figurschmeichler

Blaubeeren sind nicht nur hilfreich für die Sehleistung, sondern zudem auch noch kalorienarm. Daher kann sich nebenbei auch die Figur freuen, wenn Heidelbeeren häufig auf den Tisch kommen. So sind in 100 Gramm Blaubeeren gerade einmal 36 Kalorien enthalten. Übrigens gelten Wildheidelbeeren als besonders gesund, da sie mehr der wichtigen Nährstoffe enthalten als Zuchtheidelbeeren.

Die richtige Lagerung von Blaubeeren

Heidelbeeren sind gesunde Früchte, die jedoch mit Vorsicht behandelt werden sollten. So reagieren die kleinen Beeren sehr empfindlich auf Druck, nehmen schnell eine bittere Note an und schimmeln rasch. Daher ist es ratsam, frische Blaubeeren vorsichtig zu transportieren und möglichst schnell nach dem Kauf zu genießen. Möchtest du immer mal wieder vom süßen Aroma der Heidelbeeren naschen, frierst du sie am besten direkt nach dem Kauf ein.

Warum Blaubeeren in Form von Nahrungsergänzungsmitteln?

Wie bereits angesprochen, haben Blaubeeren hierzulande nur einige Wochen Saison. Das menschliche Auge ist jedoch während des gesamten Jahres auf ausreichend Nährstoff- und Vitaminzufuhr angewiesen. Du kannst also nicht regelmäßig Heidelbeeren naschen, auch wenn du dies gerne wollen würdest. Für die Heidelbeer-freie Zeit des Jahres ist es daher empfehlenswert, Heidelbeerextrakte in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu dir zu nehmen. Auf diese Weise kannst du deinem Sehvermögen das ganze Jahr über einen großen Gefallen erweisen.

Darüber hinaus liegen die wertvollen Heidelbeerextrakte in Nahrungsergänzungsmitteln natürlich in sehr viel höherer Dosierung vor, als es in der vergleichbaren Menge an Früchten der Fall wäre. Entscheidest du dich also für Heidelbeerextrakte in Form von Nahrungsergänzungsmitteln kannst du deinen Körper sehr viel schneller und effektiver mit den benötigten Vitaminen und Nährstoffen versorgen als es beim Naschen am Obstteller der Fall wäre.