Griffonia – Was ist das und wofür ist es gut?

Burn-out ist wohl in den Industrienationen zurzeit die Diagnose mit „der größten Performance“, wobei eine genaue Grenzziehung zwischen den Begriffen Burn-out und Depression kaum möglich scheint. Unabhängig davon müssen die betroffenen Patienten natürlich (richtig) therapiert werden. In der Regel verschreibt der behandelnde Arzt Antidepressiva, die sozusagen in einem Trial und Error Verfahren erst einmal richtig „eingestellt“ werden müssen. Zu derartigen Medikamenten gehören Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die die Aufgabe haben, die Konzentration des Serotonins in den Gewebsflüssigkeiten des Gehirns zu erhöhen.

Allgemein bekannt ist, dass der Botenstoff Serotonin einen erhebenden Einfluss auf unsere Stimmung hat. Neben Noradrenalin und Dopamin gehört Serotonin ebenfalls zu den Glückshormonen. Aber für solche Medikamente, die Glückshormone enthalten, zahlst Du einen Preis, und zwar nicht nur in Form von Geld, denn diese Medikamente haben erhebliche Nebenwirkungen. Nun gibt es eine gute natürliche Alternative, das ist die Griffonia-Pflanze. Sie enthält viel (endogenes) Serotonin in Form von wasserfreiem 5-Hydroxytrypthopan, genauer L-5-Hydroxytryptophan, kurz 5-HTP genannt.

Was ist Griffonia?

Viele Experten diskutieren heute offen darüber, dass die deutliche Zunahme von Burn-out-Erkrankungen, Tendenz weiter stark steigend, ein modernes gesellschaftliches Phänomen ist, das möglicherweise in engem Zusammenhang mit der Digitalisierung und den dadurch veranlassten Veränderungen in unserer täglichen Arbeitswelt stehen, Stichwort: Reizüberflutung. Die Krankmeldungen aufgrund „seelischen Leids“ haben sich seit 1990 in etwa verdoppelt, eine Sättigung dieser Kurve ist nicht abzusehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm und erklärte den Stress im Berufsleben offiziell zu einer der größten Gefahren dieses Jahrhunderts.

Schon seit Jahren gibt es auf dem Markt wirkungsvolle Medikamente, die als „Selective Serotonin Reuptake Inhibitor“ (SSRI) bezeichnet werden. Im Ergebnis bewirken diese Substanzen einen ständig erhöhten Serotoninspiegel. Wie bereits erwähnt, ist die Einnahme dieser Antidepressiva aber mit starken Nebenwirkungen verbunden.

Griffonia ist ein Extrakt aus den Samen der Schlingpflanze Griffonia simplicifolia, die vor allem im tropischen Afrika heimisch ist und zu den Schmetterlingsblütlern gehört. Ihr deutscher, beschreibender Name ist Schwarznuss beziehungsweise Schwarzbohne, da die knapp vier Zentimeter große Samenkapsel der Hülsenfrucht recht dunkel gefärbt ist. Wenn die grünen Früchte reif sind und aufbrechen, werden die Samen herausgeschleudert. Sie enthalten relativ viel natürliches Serotonin, genauer L-5-Hydroxytryptophan. Dieser Stoff ist zum Beispiel in einigen Bananensorten enthalten, gleiches gilt für L-Tryptophan. 5-HTP ist eine Vorstufe unseres körpereigenen Hormons Serotonin, das übrigens auch zur Synthese von Melatonin verwendet wird. Bezüglich unseres Serotoninhaushalts ist die Wirkung von 5-HTP deutlich intensiver als jene von L-Tryptophan.

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Über die Nahrung nehmen wir 5-HTP auf. Es wird dann in der Leber verstoffwechselt, gelangt so als Serotonin in unseren Blutkreislauf. Ein Teil davon wird relativ schnell durch das Monoamino-Oxidase-System über die Lunge abgebaut. Nur ein kleiner Teil überquert die Blut-Hirn-Schranke, wo es durch serotonerge Nervenzellen in Serotonin verwandelt wird.

Wirkungen von Griffonia im Körper

Burn-out und Depression sind schwerwiegende Befindlichkeitsstörungen. Eine Mitverantwortung daran tragen Ungleichgewichte in den Überträgersubstanzen Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und Melatonin, die im Gehirn lokalisiert sind. Die Rede ist hierbei von einem Serotoninmangel-Syndrom, das Schlaf-, Gedächtnis- und Essstörungen auslöst sowie zu Ängsten, Panikattacken und Depressionen führt.

Serotonin beruhigt uns, macht uns gelassener und heiter, darüber hinaus dämmt es impulsartiges, aggressives Verhalten ein. Das in der Griffonia enthaltene L-5-Hydroxytryptophan (5-HTP) ist ein gut wirksames, natürliches Antidepressivum. Über die stimmungsaufhellenden Eigenschaften von 5-HTP wurden inzwischen fast 30 voneinander unabhängige Studien durchgeführt. Dazu solltest Du aber wissen, dass eindeutige wissenschaftliche Aussagen über die Wirkung von Antidepressiva kaum zu verallgemeinern sind, denn beispielsweise eine Messung des Schweregrades einer Depression lässt sich nicht wirklich objektivieren.

Insofern lassen sich lediglich Hinweise, nicht aber echte Beweise, für die antidepressive Wirkung von Griffonia ableiten. Es gibt inzwischen viele, sehr moderne Medikamente gegen Serotoninmangel und Depressionen, wodurch das 5-HTP ziemlich an Bedeutung eingebüßt hat. Das ist der Grund dafür, dass kaum neue Studien über dieses Thema in Auftrag gegeben werden.

Griffonia als Appetitzügler

Dein Körper schüttet immer dann, wenn Du etwas isst, Glückshormone aus. Besonders bekannt ist dieser Effekt bei Schokolade. Es gibt klinische Studien, die einen Nachweis darüber führen, dass Griffonia einen sehr positiven Einfluss auf das Essverhalten hat. So konnte bei den Probanden mit Griffonia der Appetit signifikant gedrosselt werden. In der Folge ging deren tägliche Kalorienaufnahme deutlich zurück, ohne dass eine gezielte Diät verfolgt wurde. Gerade der berühmt-berüchtigte Heißhunger auf Süßes verschwand dabei fast vollständig. Ein anderes sehr interessantes Ergebnis dieser Studien betrifft die Suchtentwöhnung. Wer dem Nikotin oder Heroin abschwören wollte, erreichte sein Ziel durch die Verabreichung von Griffonia deutlich schneller und nachhaltiger. Als wissenschaftlicher Beleg gelten diese wenigen ersten Ergebnisse aber noch nicht. Es fehlen hierzu noch weitere, größere Testserien.

Serotonin versus Schmerz

Serotonin kann Schmerzen sowohl lindern als auch verstärken. Als hilfreich hat sich das Hormon erwiesen bei:

  • Migräne (Es wurden verschiedene Schmerzmittel wie Triptane oder Methysergid erprobt, die über den Serotonin-Rezeptor wirken. In einer Studie wurde eine schmerzlindernde Wirkung von 5-HTP vergleichbar mit jener des synthetischen Medikaments Methysergid nachgewiesen. Dem Betablocker Propranolol war 5-HTP allerdings unterlegen.)
  • Nervenschmerzen
  • Diabetes (Neuropathie)
  • Muskel- und Skelettschmerzen
  • Fibromyalgie (Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung, die zugleich mit Müdigkeit, Schlafstörungen und einer Herabsetzung des Schmerzempfindens verbunden ist. Letzteres klingt zwar erst einmal „verlockend“, kann aber fatal sein, wenn man bedenkt, dass Schmerzen ein überlebenswichtiges Warnsignal des Körpers sind.)

Schlaf-Regulierung

Serotonin bildet eine Grundlage für die körpereigene Synthese von Melatonin, jenem wichtigen Hormon, das für den Schlaf-wach-Zyklus zuständig ist. Du produzierst diesen Stoff, während Du nachts schläfst, um dadurch am nächsten Morgen wieder aufzuwachen. Durch einen Jetlag oder Schichtarbeit wird der natürliche Zyklus stark gestört und das Melatonin kann seinen „Job“ nicht richtig machen. Die Folge kann beispielsweise die Auslösung einer Winterdepression sein.

Menschen, die zu Depressionen neigen, klagen sehr häufig über Ein- und Durchschlafstörungen, die aber mithilfe von 5-HTP gelindert werden können, indem die Melatoninwerte im Blut normalisiert und im Ergebnis die Schlafqualität verbessert werden. Zugleich unterstützt Griffonia den Prozess des Einschlafens, weil 5-HTP Nervensystem beruhigt. Bestimmt kennst Du die Situation, nicht einschlafen zu können, weil Dir immer wieder die gleichen Gedanken wie in einem ewigen Karussell durch den Kopf fahren. Dahinter mag eine Begebenheit am letzten Tag stecken, die Dich in irgendeiner Weise geärgert oder belastet hat. Griffonia zerschneidet auf natürliche Weise dieses rasende Gedankenband ähnlich wie ein gut wirksames Schlafmittel. In der Folge verringert sich Deine psychische Belastung und es erhöhen sich Deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit (das betrifft auch das Gedächtnis) am nächsten Tag.

Folgen eines Serotoninmangels?

Hinter den folgenden Symptomen könnte sich ein Serotoninmangel verbergen:

  • Depressionen
  • Panikattacken
  • Angstzustände
  • Aggressivität und schnelle Gestresstheit
  • Gestörter Schlaf-wach-Rhythmus
  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger
  • Zurückgehende Gedächtnisleistung und Lernfähigkeit
  • Ungewöhnliches Schmerzempfinden
  • Entzündungen
  • Ungewöhnliche Darmperistaltik
  • Entwicklung einer Sucht
  • Übergewicht
  • Migräneattacken
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Suizidgedanken
  • Blutdruckschwankungen
  • Durchblutungsstörungen der Skelettmuskulatur

Weiter oben wurde bereits auf die Fibromyalgie, die ihrerseits ein ganzes Bündel von Symptomen zu bieten hat, hingewiesen. In der Mehrzahl sind Frauen davon betroffen:

  • Heftige Muskelschmerzen
  • Müdigkeit
  • Fieber
  • Schlaflosigkeit
  • Reizdarmbeschwerden
  • Geschwollene Lymphknoten

Beachte dabei, dass Medikamente wie Cholesterinsenker oder Appetitzügler sowie bestimmte Diäten die Serotoninbildung einschränken und daher als Ursache für all diese Symptome infrage kommen können.

Einnahme und Dosierung von Phytotherapeutika mit Griffonia

Achte im Vorfeld der Einnahme darauf, dass der Körper zur Aufnahme von 5-HTP aus Griffonia über ausreichend Vitamin B6 (Pyridoxalphosphat) verfügen muss, da der Stoff sonst keine Wirkung entfalten kann. Im Falle eines im Blutspiegel erwiesenen Serotoninmangels kann die Dosierung unter ärztlicher Kontrolle langsam auf 200 bis 300 Milligramm pro Tag gesteigert werden. Dieses Maß sollte aber höchstens zwei Monate lang durchgehalten werden, um die Dosis dann wieder schrittweise zu reduzieren. Erst nach einer Pause von wenigstens einem Monat sollte der Arzt darüber entscheiden, ob die Therapie zu wiederholen ist.

Bei einer längerfristigen Anwendung müssen die folgenden medizinischen Parameter regelmäßig durch den Arzt kontrolliert werden:

  • Blutbild der Routine-Blutwerte
  • Serotoninwerte im Blutspiegel
  • Leberwerte
  • Nierenwerte
  • Herzultraschall

Darreichungsformen

Die Einnahme von 5-HTP erfolgt am besten gemeinsam mit einer Mahlzeit, da dies magenschonend ist. Verwende dazu aber möglichst keine proteinreiche Nahrungsmittel. Tabletten solltest Du auf jeden Fall mit einem Glas Wasser oder Saft schlucken. Bei der Einnahme vor der Mahlzeit (mindestens 20 Minuten) lässt sich am besten das Ziel einer Gewichtsreduzierung realisieren.

Die ersten positiven Effekte können sich zwar schon nach wenigen Tagen zeigen, meistens sind aber die Nebenwirkungen schneller. Wie auch bei vielen anderen Antidepressiva besteht aber eine gute Chance, dass sich die Nebenwirkungen nach und nach verringern.

Nebenwirkungen

Im Zuge verschiedener Studien wurden die folgenden Symptome als Nebenwirkungen notiert:

  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Blähungen
  • Magenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Durchfall
  • Schwindel

Die sich ergebende Benommenheit ist ein Grund zu erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr. Auf das Autofahren sollte besser verzichtet werden. Über die Konsequenzen für schwangere Frauen und stillende Mütter sind noch keine Untersuchungen erfolgt. Durch langsames Hochdosieren lassen sich auch die „paradoxen“ Nebenwirkungen wie Unruhe oder Aufgeregtheit weitgehend vermeiden.

Wegen der appetitzügelnden Wirkung von Griffonia sollten Menschen mit deutlichem Untergewicht davon Abstand nehmen. Wegen der damit einhergehenden Veränderungen im Blutbild sollten auch Menschen, die unter Geschwüren im Magen-Darm-Bereich leiden oder spezielle Blutanomalien aufweisen, von der Einnahme von 5-HTP absehen. Gleiches gilt für jene Personen mit Erkrankungen an Leber oder Nieren (Entgiftungsorgane) und Menschen mit Allergien und anderen Autoimmunerkrankungen.

Informationen über das Eosinophilie-Myalgie-Syndrom (EMS)

Es gab in der Vergangenheit eine Diskussion über möglicherweise verunreinigte Tryptophan-Produkte, die als Ursache für das Eosinophilie-Myalgie-Syndrom angesehen wurden. Die Symptome von EMS sind:

  • Veränderungen des Blutbilds
  • Starke Muskelschmerzen
  • Schwere Hautveränderungen
  • Krämpfe
  • Fieber
  • Nachhaltige Schädigungen von Herz und Lunge

Nun ist 5-HTP der (natürlichen) Aminosäure Tryptophan chemisch sehr ähnlich und in der Tat können die oben angedeuteten Verunreinigungen in geringerem Maße auch in 5-HTP, egal ob synthetisch oder aus der natürlichen Griffonia-Quelle, auftreten. Auf diese Weise kam es weltweit zu ungefähr 1.500 (registrierten) EMS-Fällen, die Dunkelziffer ist kaum abschätzbar. In der Konsequenz wurden bereits im Dezember 1989 sämtliche Schlafmittel, die Tryptophan enthielten, durch die FDA (Food and Drug Administration) verboten und vom Markt genommen.

Inzwischen sind 5-HTP und Tryptophan wieder frei verkäuflich, weil der oben erwähnte Zusammenhang schließlich nicht schlüssig bewiesen wurde. Ab 1999 sind in der Tat keine weiteren dadurch ausgelösten EMS-Fälle mehr bekannt geworden. Hinzu kommt, dass 5-HTP zurecht als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als Arznei eingestuft wurde, denn dieser Stoff kommt natürlicherweise in unserem Körper vor, es handelt sich nicht um einen Fremdstoff. Solche Botenstoffe haben aber immer dann schädliche Auswirkungen, wenn sie in zu großer Menge (Konzentration) an den „falschen Orten“ auftreten.

Bei oraler Einnahme von 5-HTP bilden sich schon im Darm größere Mengen Serotonin. Bereits an dieser Stelle entfaltet dieser Botenstoff seine Signalfunktion. Aus diesem Grunde kommt es dann zu den oben beschriebenen Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.

Folgen durch eine längerfristige Überdosierung

Ein über längere Zeiten anhaltender zu hoher Serotonspiegel des Blutes kann das Herz schädigen und zum Beispiel zu Bindegewebswucherungen und Vernarbungen führen. Diese Nebenwirkungen sind aus Tierversuchen bekannt. Wenn 5-HTP das Gehirn erreicht hat, wird es in Serotonin umgewandelt. Wenn dadurch zu viel Serotonin im Gehirn entsteht, kommt es zu dem sogenannten Serotonin-Syndrom, das sich so äußern kann:

  • (paradoxe) Unruhe- und Angstzustände
  • grippeähnlicher Zustand
  • Zittern, intensivierte Reflexe, Krämpfe
  • Herzbeschwerden wie Herzklopfen oder Herzrasen
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • kalter Schweiß
  • Schnelle Atmung und hoher Puls
  • Bewusstseinsstörungen und Halluzinationen

Wenn Du bei Dir eines oder mehrere dieser Symptome feststellst, solltest Du das Produkt umgehend absetzen. Beachte dabei aber, dass das Absetzen ausschleichend (nicht abrupt) erfolgen muss, wenn Du über einen längeren Zeitraum hinweg die Dosierung immer weiter gesteigert (aufgebaut) hast.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Das soeben beschriebene Serotonin-Syndrom kann dann eintreten, wenn 5-HTP gemeinsam mit Medikamenten eingenommen wird, die ebenfalls Einfluss auf den Serotonin-Stoffwechsel nehmen, dazu gehören zum Beispiel selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, MAO-Hemmer und so weiter.

Außerdem kann 5-HTP die Wirkung von Beruhigungsmitteln und Antidepressiva völlig unkontrolliert verstärken. Dies gilt selbst schon für Produkte aus Johanniskraut, aber auch für Schmerzmittel (insbesondere Triptane) wie Tramadol.

Was ebenfalls weiter oben bereits angesprochen wurde: Es gibt diesen Zusammenhang beziehungsweise die Wechselwirkung mit Vitamin B6. Wenn Du dieses Vitamin gleichzeitig einnimmst, kann sich die Wirkung von 5-HTP drastisch verstärken.

Zu gu­ter Letzt noch der Hinweis zur Blutgerinnung: Wenn Du Medikamente zur Herabsetzung der Blutgerinnung einnehmen musst, dazu gehört bereits Aspirin, solltest Du ebenfalls auf die Einnahme von 5-HTP verzichten oder zumindest im Vorfeld mit Deinem Arzt darüber sprechen.